Beobachtungen über den Ozongehalt 1852.
St. Anton.
750 M. 2309 P.F.
Huthaus.
1502 M. 4624 P.
Sept. 24.
2,0
4,5
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3
4,2
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3,0
4,1
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0,5
2,5
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Ti / 27 *
7,0
8,5
wesen zu sein, als in Garmisch (Beobachtungen des Herrn Dr. Biechl).
In Garmisch war von Morgens 6 Uhr bis Abends 6 Uhr die Fär-bung des Papieres.4,6
In Partenkirchen (St. Anton) von Morgens 7 Uhr bis Abends 7 Uhr 3,8Bei der Hinterangerhütte im Rainthale von Morgens 5 Uhr bis
Abends 5-Uhr.5,8
Auf dem Gipfel der Zugspitze von 11 h 30' bis 1 h 30'.7
Die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre zeigt mit der Höhevorzüglich in Beziehung auf die Menge der Kohlensäure Veränderungen. Diese Mengederselben nimmt besonders auf isolirten Gipfeln in grossen Höhen bedeutend zu.
In den Ebenen am Fusse der Alpen beträgt ihre Menge in 10000 VolumtheilenLuft 4,2 bis 4,8 Theile im Mittel; in Höhen von 10000 bis 13000 Fuss, Rächern inKärntlien, Vincenthütte und Vincentpyramide am Monte-Rosa fanden wir (A.) sie9 bis 9,5 Volumtheile übersteigen 1 .
Vegetationsverhältnisse und Pflanzengrenzen.
Bei der allgemeinen und vergleichenden Betrachtung der climatischen Verhält-nisse der Alpen ist es sehr wesentlich, auch die Vertheilung der Vegetation in ver-schiedenen Höhen, den Eintritt der Vegetationsepochen, ebenso wie die numerischenVerhältnisse einzelner wichtiger Pflanzenfamilien zu berücksichtigen. Man wird durcheine genauere Betrachtung ähnlicher Erscheinungen auf manche Eigenthümlichkeiten
1) Einige Reihen, die nahe 1 Jahr umfassen, in Berlin, Sanssouci und München , konnten hier we-gen unserer nahe bevorstehenden Abreise nach Indien nicht speciell untersucht werden. Sie zeigten,ganz im Allgemeinen, in Berlin stets weniger Ozon als in Sanssouci ; die Wintermonate scheinen durch-schnittlich etwas mehr zu ergeben als die Sommermonate. Sehr auffallend sind die oft sehr grossenUnterschiede zwischen zwei sich folgenden Tagen; bisweilen fanden sie fast gleichzeitig für Berlin undMünchen statt.