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VEGETATIONSVEIUIÄI.TNISSE UND l’Et.ANZENT,UENZEN.

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dos Climas aufmerksam, welche man aus blossen Reihen meteorologischer Beobach-tungen allein nur schwer erkennen dürfte.

Wir haben früher versucht, die pflanzengeographischen Verhältnisse der Alpenetwas ausführlicher darzustellen 1 , wir werden uns in dem Folgenden darauf beschrän-ken, einige der wichtigsten Punkte hervorzuheben und besonders ihren Zusammenhangmit den Veränderungen des Climas etwas näher zu verfolgen. Durch unsere Beob-achtungen in der Schweiz, in Piemont, in Savoyen u. s. w. haben wir zugleich ge-sucht die Angaben zu vervollständigen, um die westlichen und die östlichen Alpenbesser vergleichen zu können.

In der folgenden Tabelle, welche eine Uebersicht der wichtigsten Vegetations-grenzen in verschiedenen Alpengruppen enthält, sind die Spalten für das Wallis , dieGruppen des Mont-Blanc, Monte-Rosa und der westlichen Alpen nach unserenBeobachtungen im Jahre 1851 neu bearbeitet. Es wurden hier ausser den allgemei-nen Mitteln unserer Beobachtungen noch einige der interessanteren Beispiele an-geführt. Wir hatten auch in den Berneralpen, in der nördlichen Schweiz und inden bayerischen Alpen Gelegenheit, die Angaben von früheren Beobachtern zu be-stätigen oder theilweise zu ergänzen.

Die in der Tabelle angegebenen Zahlen sind, wenn nicht das Gegentheil spe-ciell bemerkt ist Mittelwerthe, abgeleitet aus einer grösseren Anzahl von Beob-achtungen in verschiedenen Localitäten 2 .

Die «rossen Veränderungen, welche an einzelnen Stellen durch die Exposition,die Richtung und Heftigkeit der Winde, die Bodenbeschaffenheit, die Nähe vonSchnee- und Eismassen u. s. w. in der Höhe der Pflanzengrenzen hervorgebrachtwerden, konnten dem Plane dieser Abhandlung gemäss hier nicht mehr näher be-trachtet werden.

1) In Cap. XVIII, XIX, XX und XXI unserer früheren Untersuchungen u. s. w., von Ad. Schlag-istweit.

2) In Beziehung auf das Material, welches uns zu dem Entwürfe dieser Uebersicht zu Gebote stand,und für die nähere Beurtheilung der angegebenen Zahlen überhaupt müssen wir auf die Literatur (S. 472)und auf die Erläuterungen (S. 498 unserer früheren Untersuchungen u. s. w. 1850) verweisen. Als einwichtiges neues Werk ist noch Sendtneb’s Südbayerns Vegetationsverhältnisse, München 1854, bei-zufiigen.

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