Band 
Erster Theil. Sphärische Astronomie.
Seite
79
JPEG-Download
 

2. A. 4. C

7 -

bey der Sommer-Sonnenwende ist bey der Winter-Sonnenwende

endlich r - ^ Will „ian Größe Ii mit in Rechnung bringen, um

welche die Rektaszension des Sterns von der Zeit der Beobachtung, durch die man xbMmnite, bis zur Nachtgleiche oder Sonnenwende zugenommen hat, so darf man nurx-k-d. start x scheu.

Diese Zeit kann man auch finden, ohne des Sterns Nektaszension zu ken-nen. W'nn die Sonne in beyden Beobachtungen, wodurch ihre Rektaszension bestimmtwerden lollte, nicht genau gleiche Abweichung katte, so kann man den Bogen e finden(H 99 -), wodurch man zwey Unterschiede der Rektaszension der Sonne und des Sterns,i>, eryalt, die zu zwey gleichen Abw-'ichnngen der Sonne gehören. Da nun beydeso reduzieren Oerter der Sonne gleiche Entfernung von der Sonnenwende haben , so

mus in der Sonnenwende selbst der Unterschied der Rektaszension — ^ ^ ^ seyn. Hatman alw zur Zeit der Sonnenwende zwey Beobachtungen gemacht, und dmch die eine

, durch die andre gefunden, so ist r — . l ^ -i- 6 ) ^

2 2 A — A

Bey den Nachtgleichcn mus der Unterschied der Nektaszension - ^^ 92 °, also an

zwey auf einander folgenden Tagen 33— ->-k) ^ 90 ^

dann r — — -1-D wrrd.

^ 90°, und

i»iso° seyn: da

§. ro 2 . Wenn man (§. 99 ) zwey Abweichungen der Sonne genau beobach-tet, und den Unterschied der entsprechenden Rektaszeiisionen durch V rgleichung mir ei-nem Fir^rii bestimmt bat, so kann man hieraus die Rektaszeusivnen selbst, folglichauch die Schiefe der Ekliptik berechnen, die beyden Abweichungen mögen so verschiedenseyn wie man will. Man nenne beyde observirten Abweichungen und beyde un-bekannten Rektaszeiisionen § und und ihren bekannten Unterschied / —§> — 3 ; so

hat man (§. 79. VI. 1.) mnZ k - ^7 - 'A , »der ^ Lor-lrzi^ ^ Esist aber auch also 3 Loks imf —

Dis gibt cor §. - und dann rang - - Folgende Formel ist

zur Rechnung bequemer. Da iin?: lio/-t§<s: ist, so wirb

sinf — sinf-r§F'-l-r§F: c§^—r§F, oderr§ ^: r§^-t^-s-r§-fr§r§

d. '. t3N§

—'LZ"

Z (k''s-e)" Z a - f-

d E6 2 - Alsdrnn hat man ; 2 -k- z (4- , »nd

Die vorne Methode hatte den Vorzug, daß man keine Höhen oder Abwei-chungen zu messen brauchte. Eben diesen Vortheil kann man auch bey dieser erreichenwenn mau sie nicht weiter ausdehnt, als auf solche Abweichungen, deren geringer lln-

verschied