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durchsichtige Erde erlaubt es nicht, die Sonne in s zu sehn. Die Sonne geht alsoauf oder unter, es ist Morgen oder Abend, wenn y — o ist : es ist Mittag, wenn? — und Mitternacht, wenn 7 — 180° ist. Eben bis gilt von jedem andern Him-melskörper, nur daß diese vier Epochen alsdenn nicht die Benennung, Morgen, Abend,rc. erhalten.
§- nz. Die^ Zelt von ieinem Mittage bis zum andern, oder überhaupt vondem Durchgänge der tLvnne durch einen gewissen Stundenkreis bis zum nächstfolgen-den, nennt man Tag. Im gemeinen Leben sezt man gewöhnlich den Anfang des Tages,von dem man die Stunden zählt, in den untern Durchgang der Sonne durch denMeridian, oder in die Mitternacht, wiewvl verschiedne Lander hierin andre Gewohn-heiten haben. Die Astronomen fangen den Tag von demjennzen Augenblick an, deram leichtsten zu beobachten ist, und am häufigsten beobachtet wird, nach dem auch alle,besonders Sonnen-Ubren gestellt werden müssen , d.. i. vom Mittage.. Den Tag theiltman in 24 gleiche Theile,, welche Stunden hcisscn - eine Stunde' ist also der 24steTheil einer täglichen Umlausszeit der Sonne, und sie wird in 60 Minuten, die Mi-nute in 6o Sekunden, rc- getheilt- In dem Augenblick, da der Mittelpunkt' derSonne kulminier, zählen die Astronomen oSt-c/o", und dann 24 Stunden in einemfort bis znm nächsten Mittage. Hat man nun auf einer Uhr die Zeiten zweyer auf ein-ander folgender Kulminationen der Sonne bemerkt, und nimt man wahrend eines Tagesdie Bewegung der Sonne und Uhr gleichförmig an: sn kann man für jede Zeit derUbr den Stundenwinkel der Sonne) und' aus diesen? die Stunde' des Tages finden. In24 Sonncn-Stunden beschreib? nämlich die Sonne einen Stundenwinkel von z6o°, in1 Stunde einen von in 7 Minute einen von rc. Man verwandelt also Zeit inBogen durch die Multiplikation mit rc, und Bogen in Zeit durch die Division mit- rc,indem man Stunden statt Grade sezt. re. So ist z. B- um 7- Uhr 4 Min. 12 Sek-der Stundenwinkel der Sonne — 106^ ^ o" westlich; und wenn die Sonne einenöstlichen Stundenwinkel von cc°z"ic>", also einen westlichen von Z04? 56^50" hat, sozählt der Astronom 20 Sr. 19 Min-47^ Eek.- Uebrigens erhellt, daß dis nur voneinem gewissen Orte oder vielmehr Meridian gilt, und daß unter andern Meridianenandre Stunden gezählt werden, wiewol nach demselben. Gesetze.
ri4. Eine der gewöhnlichsten Aufgaben, die sich hieraus auflösen lassen,ist, die Feit zu finden, da ein Fixstern oder andrer unbeweglicher Punkt am Himmelkulminirt: sie- wird unten ausführlich erklärt werden, wenn vom Zcitmnas gehandeltwird. Eine andre hieher gehörige Aufgabe betrifft die Zeit des Auf. und Untergangsder Sonne. Da man- für jeden Stundenwinkel der Sonne die dazu gehörige Zeitfinden' kann (§. na.-)', so? braucht man nur aus der Abweichung der Sonne ihrenStundenwinkel zu suchen , den sie im Hcri'zvnte hat, oder ihren halben Tagboaen (§. z6 ),und diesen Winkel in Zdit zu verwandeln. Sezt man in der Gleichung III. i. (§. Z4.)n —0, so wird cok-x — — tan§/Z F. Das negative Zeichen deutet an, daß derhalbe Tagboaen immer größer als yc^ ist, so lange Polhöhe und Abweichung von gleicher
Art sind. Die diesem- Bogen entsprechende Zeit ist (§. uz.) - sie gibt unmittelbar
die