2. A. 6. C.
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y - 92' — B ss- e; folglich, da /Z > 90^ — § ist, kann die gröste Mittagshöhe derSonne bey ihnen nie größer als 2 e werden.
§. 117. Aus der Gleichung cok -/ — — tar>b 114A folgt, daß
7 > 90", oder die Sonne langer über als unter dem Horizont ist, wenn /Z und F vongleicher Art sind; sind sie aber verfthiedner Art, so ist der Nachtbogen größer als derTagbogen. Nennt mau für diesen Fall den Stundenwinkel -/, so ist Los-/' —— Lok-/,also -/-i-—180°. Da nun der halbe Tag-- und der halbe Nacht-Bogen zusammenauch ausmachen, so ist -/einerley mit dem halben Nachtbogen des erstem Falls;d. h. Tag- und Nacht-Bogen für eine gegebene 'Abweichung eines Sterns oder derSonne, sind umgekehrt dem Nacht- und Tag-Bogen für die gleiche aber entgegenge-sezte Abweichung gleich. Auf die Sonne angewandt heist dis: an jedem Orte ist dieLange eines Sommertages immer der Lange der Nacht des ähnlichen Wintertagesgleich, und jede Sommernacht ist einem entsprechenden Muttertags gleich. Man kanndaher den Auf- und Untergang der Sonne im Winter aus den ähnlichen Taaen desSommers, lind umgekehrt finden, wenn man nur Auf- und Untergang verwechselt.Sind /Z und F verschiedner Art, und /Z oder ^ nimt zu, so ninit -/ ab, also -/ zu,weil -/-l--/— igo"' ist; d- h. je größer die Polhöhe eines Orts ist, desto kürzer sinddie Wintertage, und desto größer die Sommertage. Endlich folgt huraus, daß alleOerter der Erde den längsten Tag und die kürzeste Nacht haben, wenn die Sonne indem Wendekreise ihrer Halbkugel ist, hingegen den kürzesten Tag und die längsteNacht, wenn die Sonne im entgegcngesezten Wendekreise ist. Für die Oerter unterder Linie ist A — o, also -/—90°, was auch immer die Sonne für eine Abweichunghat; d. h. unterm Aequator sind alle Taae des Jahrs ihren Nachten gleich. Ist dieSonne im Aequator, also F—0, so ist gleichfalls —90" für jede Polhöhe /Z; d. h.im Anfange des Frühlings und Herbstes ist auf der ganzen Erde Tag und Nachtgleich, und von diesen beyden Eigenschaften haben sowol der Aequator als die Äqui-noktialpunkte ihre Benennung erhalte,?. Unterm Pol ist /Z — 90", also beständig/3ft-F>-90°, so lange F mit /Z von gleicher Art ist : hieraus folgt, daß unter denPolen ein halbes Jahr Tag, und ein halbes Jahr Nacht ist, oder daß die Sonne 6Monate über, und 6 Monate unter dem Horizont der Pole, d. i. dem Aequator ist.Alles dis ist nur vom Mittelpunkt der Sonne, und ohne Rücksicht auf die ^ttralen-brechuna zu lxrstehn; da es aber in der »Astronomie geringen Nutzen hat, so ist dieweitre Ausführung davon hier unnöthig.
§. 118. Die 28. Figur stellt die Erde mit ihren jezt erklärten Kreisen vor.
8 (/ist die Are, 8 der Nordpol, (/der Südpol, ?c 8 der Aequator, der
Meridian, auf dessen Ebne die Projektion der Erde entworfen ist. Die Boaen ^ 0 ,8 8, /L 11, 81 , 8 6, 8 I), (/8, (/o, sind der Schiefe der Ekliptik gleich, also0 8, HI, die Wendekreise des Krebses und Steinbocks, 81 ), 80 , der nördliche undsüdliche Polar - Kreis. Die Kugel - Segmente 6 ? I), 8 (/O, machen zusammen diekalce Zone aus; der zwischen den Wendekreisen eingeschlossene Raum 01181 heistdie heijssc Zone; die übriaen Räume, nämlich die Zonen 0 6 81 ) und 11810 , ma-chen zusammen die gemäßigte Zone aus. Die Ursache dieser Benennungen ist die größre
M und