Band 
Dritter Theil. Physische Astronomie.
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5. A. 9 .

so daß die ganze Aendrung der erster« i" 4;;', der leztern 4ci' beträgt, welche kleineBogen von beyden Bahnen in azzoo Jahren beschrieben werden. Eine von beydenNeigungen ist immer größer, die andre kleiner als der mittlere Werth, und beydeEbnen sind beständig in einer Zone eingeschlossen, die sich an beyden Seiten der Eklip-tik bis zu 2° zz' erstreckt.

Die Ekzentrizitäten des und 2- sind in den engen Gränzen von o,snbis 0,084 und von 0.025 vis 0,06 eingeschlossen, wodurch die grösten Gleichungendes Mittelpunkts ungefähr von i° iz" bis 9° 39' und von 2" 52" bis 6" 54" zuneh-men. Diese grösten Digressionen von 8" 26" und 4° 3" durchgeht die Mittelpunkts-Gleickung in Z27OO Jahren, in welcher Zeit auch beyde, und zwar zugleich ihrenmittlern Werth von 6° zz' und 5° 17" erreichen. Eine von beyden Ekzentrizitäten istimmer größer, die andre kleiner als die mittlere; keine von beyden Bahnen kann aberje weder kreisförmig, noch so ekzemrisch wie die Mars-Bahn werden.

Aus allem diesem wird man mit Vergnügen auch hier die Bemerkung be-stätigt finden, daß alles in der Natur, selbst die scheinbaren Unordnungen undZerrüttungen (die perrurbarioncn) zur Eraattung des Ganzen beytragen. Ausunzähligen uns gl'ich möglich scheinenden Gesetzen der Bewegung sind diejenigen den's ladeten vorgescluiebcn, unter unz'hli.ttn uns gleich wi'IIkührlich scheinenden Fällen istdiejenige V rtheilnng der Massen in unserm Planeten-System getroffen, die allein imStande war, das ganze System ewig in dauerhaftem Stande zu erhalten, die deneinzelnen Theilen zwar kleine, nur erst nach Jahrhunderten merkliche Schwankungenerlaubt, ihnen aber zugleich Gränzen vorschreibt, die sie nie.überschreiten können.

§ 2;?. Dieft Schlüsse gelten zwar eigentlich nur vom 1? und man wirdsi h aber durch ein kleines Nachdenken leicht überzeugen, daß aus der Veralcichungder übrigen Planetenbahnen zwar anders modifizirte, aber im Ganzen ähnliche,Re-ft'luwe srigen werden. Die Anwendung der Formeln des 248. und 249. §. wird disdeut.icher zeigen.

Aus den im 248. § berechneten Größen, und aus den im 250. §. gefun-denen Werthen von ^V. ich. 3, h, «, S, findet man für die Ekzeiirrirftür und Son-nenferne der Erde. des Mars und der Venus, 71 0,0041.; ; ^"^0,015425;——o 0014417; k — o,oizo?; ö" — 0,01741c; ö"— 0,012118; L —

ooo-;c78: Lch T7 —0,0024245; O" — — 0,004408; I) — 0,004264; O" 771:o.i77>88 46; V'" m — 0007-Z26; L 77 O.oiiy^e; k" — o,oo2;6zc; L" —

0014407; > -77 Zki° ch zo^', ^77 i;9°52^o'h ? — z;2'ec)'12". Um sich von der

Nichtigkeit di-scr Rechnung zu überzeugen, darf man nur für 1750, r - 0 set-en, da

dann >'iin kl 7i7 — 0,0166,078; l'ookil — -ch- 0,002^277; mithin taugt n —

— 6,>-146;; d i. kl 77 ;6o'— 8>'20';i" 77 9'8 59'9", und ^ - 0,0168020

wird, genau mit den Epochen übereinstimmend (§.169.).

S s.2

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