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Die Bcrgregion.
die blutige Rückenfurche richtete: glücklich brachte er auch den zweiten Dachsheraus, tötete ihn und ließ sich nun erst den zerrissenen Rücken verbinden.
Eine der glücklichsten Tachsjagdeu, die uns bekannt geworden sind,machte im Dezember 1872 Jäger Frei von Wattwhl in der Neßlauer Land,wo derselbe aus zwei Kesseln nach einander sechs Dachse, die er vorher tot-geräuchert hatte, ausgrub.
Die zahlreichen in Hohlen , Torf und den Pfahlbauniederlassungen auf-gefundenen Tachsreste zeigen, daß dieser Hypochonder ein uralter Landsmann ist.
XI. Die wilden Lätzen.
Zahme und wilde Katzen. — Verbreitung der letzteren und Abstammung der ersteren. —Lebensweise der Wildkatzen. — Ihr Kampf mit Jager und Hund.
Die wärmeren Länder sind anKatzcnartcn bekanntlich so reich, daß dieseihre häufigste und gefährlichste Naubtierklasse bilden. Unser an tierischenFormen so unendlich viel ärmeres Land ertrüge eine solche Bevölkerung vonreißenden Räubern ebenso wenig, wie diese unsere Kulturfortschritte zu ertragenvermöchten. In den kälteren Erdstrichen sind die Bären- und Hundeartendie größten und wichtigsten Raubtiergruppen; von den Katzen kommt bei unsnur der Luchs und die wilde Katze vor, beide früher nach übereinstimmendenNachrichten sehr häufig, gegenwärtig nur noch als Raritäten. So erzähltnoch unser Geßner in seinem Tierbuche: ,Jn dem Schweyzcrland werdend derwilden Katzen gar viel gefangen, in dicken Gcstäudcn und Waiden, zu Zeytcnbey dem Wasser, sind den heymscheu ganz gleich, allein größer mit dickerm,längerm Haar, braun und grau. Man jagt sie mit Hunden und schlißt siemit dem Geschütz, wo sie auf den Bäumen hockend. Zu Zeiten umstandendie Bauern einen Baum, und so die Katz gezwungen, herabzusteigen, erschlagendsh dieselbig mit Kolben'. In unseren Tagen leben sehr viele gute Jäger, dienie eine wilde Katze gesehen haben, lind doch vergeht kaum ein Jahr, wonicht hier oder dort eine erlegt würde; im Kanton Zürich wurden vor einigerZeit mehrere erlegt, worunter ein Kater von 7 > 4 llx. Im Jura ist sie nichtsweniger als selten, besonders in den Bezirken Nhon und Cossonex; auch amBötzberge und im Betenthale im Aargau. Ju der östlichen Schweiz weißman wenig von ihr, ebenso in den Waldkantoncn; dagegen erscheint sie ineinigen Bergthälern von Wallis und Bern, hier namentlich im Grindelwald -thale, noch bisweilen, ebenso in Bünden, während im Tessin nur die ver-wilderte Katze bekannt zu sein scheint.