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Erster Band.
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nicht blofs die Bewohner von Gornera, Palma und Ferrowaren es, denen dieses Trugbild erschien; es wiederholtesich nicht minder im Norden, überall wo man sich re-gen Eifers mit der Aufsuchung neuer Länder beschäf-tigte. Das Tagebuch der Seereise des Columbus, wel-ches zuerst im Jahre 1825 bekannt gemacht worden ist,bietet einen merkwürdigen Beleg *) für die gleichzeitigeVerbreitung dieses rein chimärischen Glaubens dar. Ichführe die Worte an, wie sie Las Casas aus dem Tagc-buche vom 9. August 1192 abgeschrieben hat:Mehrereglaubwürdige Spanier, welche (im Jahre 1451) mit DonaInes Pcraza, der Mutter des ersten Conde de la ilo-mera, angekommen waren und die Insel Ferro bewohn-ten, versicherten den Admiral, dafs sic in jedem Jahreein Land gegen Westen erblickten. Derselbe Umstandwurde ihm von den Bewohnern der Insel Gornera be-stätigt. Der Admiral fügt bei dieser Gelegenheit hinzu,dafs, als er sich im Jahre 1181 in Portugal aufhielt, ereinen Mann aus Madera ankommen sah, welcher von demKönige eine Caravele forderte, um nach jenem Landezu gelangen, welches er deutlich und stets unter dersel-ben Gestalt gesehen zu haben glaubte. Er erinnerte sichauch, dafs die Bewohner der Azoren dasselbe Land sä-hen, und zwar stets nach demselben Striche der Wind-rose und von derselben Grüfse. Von dem Augenblickean trug man auf diese Erscheinung die mönchische Sagevom heil. Brandon über **). In der Gruppe der Ka-narischen Inseln vermengte sich die glückselige Insel Ima,die anfänglich westlich von Irland (dem lerne , der hei-ligen Insel der Rufus Fcstus Avienus) verlegt worden

*) A avarrete, Tora. I, pag. 5. Dieses Zeugnifs findet sieh -we-der in dem Leben des Admirals nocli in den Decaden des llerrera.

**) Garcia, Origen de los Indios, lib. 1, c. 9. Wülfer, Demaior. Oceani ins., 1691, p. 120. ÜIuTioz, lib. II, §. 9. Bal-delli, il Milione, p. LX. Washington Irving, Tom. IV,p. 316-332

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