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Erster Band.
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rami aufgefiihrt, welche man für identisch mit Sumatra hält, obgleich sie in drei Schiffstagereisen Entfernung vonCeylon oder Selan-dib (Sarandib) verlegt wird. Derarabische Text hat das Wort bakkam, das in den la-teinischen Uebersetzungen durch brcsillum wiedergegebenwird. Marco Polo kennt ein Färbeholz, Namens verzlno,gedenkt aber desselben nur an einer einzigen Stelle,nicht um den rothen Sandei zu bezeichnen, von demer ganze Wälder auf der St. Lorenzinsel (Madagaskar )erwähnt, sondern um damit eine Pflanze auf Sumatra zu vergleichen, die man iin dritten Jahre auszureilsenpflegte und deren Körner er ohne Erfolg auf dem LanJ-gebiete Venedigs säete * *). Marsdcn glaubt **), dafs dasBrasilienholz des Mittelalters, welches man aus Ostindienbezog, der Sapang (Caesalpinia Sa pan) der Malaien ge-wesen sei; aber cs scheint mir glaublich, dafs die Ara-ber mehrere Arten rothen Holzes unter dem Namen bak-kam in den Handel gebracht haben, besonders das Holzchandana (Pterocarpns sanfalinu.s), welches in Ben-galen noch heutigen Tages den persischen Namen hu-klmm ***) führt und aus dem Pelletier wahrhaftes ro-

Inseln Piainni und Sumatra (Samantara). Das Wort hakkam (lignumrubrum ), dessen Wurzel wahrscheinlich nicht semitisch ist (denn b(l-kama, morhum contraxit, giebt keinen Sinn), finde ich beiYakuti wie-der, welcher im fünfzehnten Jahrhundert lebte und von dem llrasilien-liolz auf Ceylon spricht, dessen schon der arabische Hebende bei 1ienaudot gedenkt. {Deguigncs in den Xutices ct Kxtraits de* i\Ja~nuscrits de la Hihi, du Hui, Tom. II, p. 411.) [I) ic Sanslrit'vurzxlri

hh(l-kam würden auf die iiu* ein Färbeholz nicht unpassende Ilcdeulungglanzlicbcnd führen.]

*) ll Milionc , lib. III, cnp. 8, 14, 35. ( Jlaldelli, Tom. I, p.1C4; Tom. II, p. 384, 398, 454). Marco Polo , nach der Ausgabevon Marsden , p. 612.

**) Sumatraj p. 95. Ainslie, p. 196. Der Sapang wird indem indischen Archipelagus zum Färben in lloth sehr gesucht.

***) A. a. O., p. 42. Garcia ab Horto (Aromatum hitlor.,1590, üb. I, cap. 17, p. 69) kennt schon den Sanskritnamcn chandana ;