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Latte, wie es scheint, auch diejenigen ergriffen, welchemit ihm segelten. Eine merkwürdige, in den Archivendes Herzogs von Veragua aufbewahrte Urkunde liefertdafür einen schlagenden Beweis. Diego Mendez hatteden Admiral auf seiner vierten und letzten Reise beglei-tet, wo er unter allen am meisten mit Gefahren zu käm-pfen hatte. Er hatte sich am Bord der Caravele Sant-iago de Palos als eseudero eingeschifft, welchen Rangman nach den Verzeichnissen selbst Mönchen *) undAerzten anwics. Mendez hatte sich durch die Unerschrok-kenheit hervorgethan, mit der er in einem offenen Ka-not von Jamaica nach der Insel Haiti gesegelt war, umHülfe für Columbus zu holen. Sein Testament, welcheser am 6. Junius 1536 zu Sevilla machte, gleicht in keinerHinsicht einer Urkunde ähnlichen Inhalts. Es enthält eineErzählung der von Mendez in Amerika erlebten Aben-teuer, einen Bericht über seine Gespräche mit dem „grannlmirante, welchem er oftmals das Leben gerettet undder keine von den Versprechungen gehalten, die er amTage der Gefahr oder in dem Augenblick gelhan, woColumbus, krank an der Gicht danieder liegend, seinEnde heranuahen sah.“ Mendez schliefst sein Testament,obwohl er kein Vermögen besafs, mit der Errichtungeines Majorats, welches „in einem marmornen Mörser,verschiedenen Schriften in einem allen Kasten aus Ce-dernholz, und neun Büchern“ bestand. Ya dije, fiijosmios, que estos libros os dejo por mayorazgo. Undwelches sind diese Bücher? Ein Versuch über den ge-rächten Tod des Agamemnon, Josephus de hello iudaico,die Mora!philosophie des Aristoteles, und vier Abhand-lungen des Erasmus von Rotterdam, dessen satirische Sei-tenhiebe der Geistlichkeit auf der pyrenäischen Halbin-sel nicht besonders gefallen mochten.
) A t rarrete, Tora. I, j>. 19-1.