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kein Mathematiker am Bord, was ein grofser Fehler war.Ich mufs also Ewr. Herrlichkeit das Ganze auf eine ebmso unzusammenhängende Weise ( co.ti discontortamenti)berichten, als es mir erzählt worden ist; nur will i;heinige Verbesserungen darin anbringen, zufolge der k(s-mographischen Angaben des Ptolemäus . “
3) — „Diese Flotte des Königs von Portugal gingunter Segel von Lissabon aus im Monat April des Jih-res 1499. (Der Berichterstatter irrt sich in der Angabedes Zeitpunktes; die Abreise geschah am 9. März 1400,auch geben die vierzehn abgelaufcnen Monate, derenoben Erwähnung geschehen ist, den 4. April l. r )00, sodafs also nur ein Irrthuin von 26 Tagen übrig bleibt.)Die Expedition nahm die Richtung gen Süden bis zuden Inseln des Grünen Vorgebirges, welche in ungefähr14° Br. liegen, aber aufsei halb jedes Meridians im Westen,indem sie 6° westlicher sind, als die kanarischen Inseln*),die, wie Ihr wohl wisset, von Ptolemäus und der Mehr-zahl kosmographischcr Schulen an die äufserste Gränzedes bewohnten W r estens verlegt worden sind, wobei ichdurchgängig die Breite mit dem Astrolabium und demKreisquadranten nach eigenen Beobachtungen bestimmthabe. W r as die Länge anbetrifft, so ist dies eine bedeu-tend schwierigere Sache, die nur wenige Personen ver-stehen, mit Ausnahme derjenigen, welche sich des Schla-fes zu enthalten und die Conjunktion des Mondes undder Planeten zu beobachten im Stande sind. DieserLängenbestimmungen halber habe ich oft den Schlummeraufgeopfert und mein Leben um zehn Jahre verkürzt**),ein Opfer, welches ich keinesweges bedaurc um der Hoff-nung halber, einen Nachruhm für Jahrhunderte zu erhal-ten, wenn es mir gewährt wird, gesund und wohl von
*) Der Meritlianunlorscliiecl zwischen Gomera und der Jnsel SanJago beträgt ln der Thal nur G° 24\
**) Ich habe schon oben (Bd. II, S. 415) auf dieses Ueberrnafsastronomischer Ruhmredigkeit angcspielt.