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Kreide mit Ananchytes ovatus tritt in der Ost-Schweilz als See v er*Kalk auf.
Weiter östlich in den Alpen haben wir hauptsächlich des Unters-berges in Salzburg , der Gösau, des Biancone und des oberen Theilesder Ammoniten-Marmore in den Italienischen Alpen und der lstri-schen Kreide Bildungen zu erwähnen. Die identischen Cephalopoden desjungen Nord-Italischen insbesondere Bellunesischen Ammoniten-Mar-mors oder des Biancone sind fast alle solche des untern und obern Neo-comiens*. Wir führen an : A. Astieranus 1 , A.Grasanus 1 , A. infundibulum 2 ,A.macilentus 2 , Crioceras Duvali'.Cr. Yillersanum 1 , Ancyloceraspulcherri-mum 1 , A. Puzosanum 2 , Belemnites latus 1 , B.dilatatus 1 nach df.Zigno, Ara-monites Castellanensis 2 , A. fascicularis 2 , A.hystrix 2 , Ancyloceras Emerici 2 ,A. Duvalanum 2 und wieder einige der vorigen nach d'Orbigny (wobei dieExponenten 1—2 oberes und unteres Neocomien bezeichnen;. Dieharten Marmor - artigen Kalksteine des Untersberges wie die Gesteineder Wand u. s. w. haben noch nicht viele fossile Beste geliefert; dochder dort so ausserordentlich häufige Hippurites cornu-vaccinum und H.organisans sind in den Turonischcn Bildungen der Alpen Süd-Frank reichs und der Pyrenäen bis Spanien so allverbreitet, dass über dasAlter jener Gebirgs-Masse nicht mehr zu zweifeln ist. Auch die Fos-sil-Beste und insbesondere die Korallen und Budisten der6?oS«i«, soweit sieanderwärts ihre Identischen haben, stimmen so reichlich mit denen desFranzösischen Turonien überein, dass über das Alter dieser Gebirgekaum ein Zweifel seyn dürfte. Die Bellunesischen Actäonellen- undHippuriten-Schichten über dem Biancone gehören ebenfalls dazu**. Die/s'/mc/ieiiKreide-Bildungen sind reich an Rudisten, obwohl dieArten nichteben zahlreich und auf andere hekannte zurückgeführt sind; indessensieht Ewald den Hippurites cornu-pastoris von Pola als sicher an,welcher, wenn auch meist in andern Gebirgs-Gegenden Frankreichs ,doch immer nur imTuronien*** und zu Martigues wenigstens auch mitden zwei oben genannten Arten zusammen vorkommt; zu Opscliinaglaubt er auch H. coinu- vaccinum selbst wieder zu erkennen, WennEwald ferner diese Gebilde der Ost-Alpen mit dem NorddeutschenPläner und Grünsande gleichsetzt, so stimmt er mit unserer oben aus-gesprochenen Ansicht in der Hauptsache ganz überein.
In Schweden , wo u. a. Belemnilella mucronata (und B. subventri-
* Vergl. Catullo: Jb. 1846 , 742J 1847 , 439; — de ZiGtfo 1847 , 118,285; 1848 715.
** de Zigno i. Jb. 1848 , 715.
*** Jahrb. 1861 , 603.