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cosa) mit ihren gewöhnlichen Begleitern häufig vorkommt, scheint hin-reichender Grund zur Annahme des Vorhandenseyns noch einer anderenFormation als der weissen Kreide (Senonien) kaum stattzufinden, amwenigsten aber des Danien, welches d’Orbigny in der Voraussetzungdort zilirt, dass Fax'öe in Schweden * liege.
Auch in Polen istnach Pusch Weisse Kreide vorhanden. Was wir ausSiebenbürgen (Lemberg u.s.w.) kennen, gehört ebenfalls dahin, indemnach Alth unter 105 auch aus andern Gegenden bekannten Petrefakten-Arten Lembergs 35 der Weissen Kreide, 16 den Norddeutschen Kreide-Mergeln, 6 der chloritischen Kreide, 10 jenen und dem Böhmischen Plä-ner-Mergel, 7 diesem allein und 5 dem ächtenGalte entsprechen (3 darunterkommen doppelt vor' ; daher auchhiereine schwache Beimengung aus an-dernSchichten statlfinden würde ; vielleichtistein Theil dervon.Vayörzrowkommenden Arten etwas älter, da sie uns auch im Gesteine vorzugsweisemit den Norddeutschen Kreide-Mergeln übereinzustimmen geschienenhaben. Die dabei mitbegriffenen Foraminiferen hauptsächlich aus diesemletztgenannten Fundorte hat später Rf.uss in reicherer Auswahl und ge-nauer, als früher geschehen war, bestimmt und gefunden, dass unter 68 Ar-ten (mitlnbegriff deraufdieseGegend beschränkten Artengezählt) 0,36 mitdenen der blauen Mergel und Kalke Böhmens , 0,13 mit denen der weis-sen Kreide Frankreichs und der Norddeutschen und MastrichterKreide-Schichten übereinslimmen, was ebenfalls zu Gunsten jener An-sicht sprechen würde ; auch erwähnt Reuss ausdrücklich, dass die charak-teristischen Versteinerungen der weissen Kreide, wie Belemnitella mucro-nata, BaculitesFaujasi, Ananchytes ovatus, damit Zusammenvorkommen.
In Russland haben wir bis Simbirsk und bis jenseits der Asia-tischen Grenze Weisse Kreide mit ihren bezeichnendsten Petrefakten-Arten. Auch in der Krim ist dieselbe Formation.
In Nord-Afrika kommt Hippuriten-Kreide vor; am Kap eine wahr-scheinlich tiefere Kreide-Schicht, deren Arten indessen nach Kraussalle eigenthümlich sind**.
Für die weiter entlegenen Gegenden wollen wir eine Zusammenstel-lung der Arten geben, welche auch in Europa Vorkommen, um auf dieseWeise zu einer annähernden Bestimmung des Alters der Formationenzu gelangen, da wir über die Weise, wie die dort vorkommenden Artenbeisammenliegen, keine ausreichende Kenntniss haben und daher nichtwissen, ob die den verschiedenen Europäischen Schichten entspre-
4 Jahrb. 185t, S. 100.
** Jahrb. 1851, 384.