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liehe Schichten älterer Formationen beigesellen, welche dem Hilse undGälte entsprechen; während die mit ihnen zusammengefundenen Ver-steinerungen aus jüngeren Grünsand- und Kreide-Schichten fast alle wedersehr bezeichnend, noch verbreitet sind. Unter 36 näher bestimmtenArten befinden sich 8 aus untrem und 2 aus obrem Hilse, 5 aus demuntren und 5 aus dem obren Gälte, 8 aus dem untren und 2 aus demobren Pläner und 4 aus der weissen Kreide*.
ln Ostindien kennt man Kreide-Bildungen bei den Städten: Pon-dicherry, Trichinopoli und Verdachellum, deren auch anderwärtsverbreiteten Arten Versteinerungen fast alle der obren Weissen Kreideentsprechen; kaum 4 derselben würden in den untren Pläner hinabreichen.
Aus Nord-Amerika , wo die Bildungen dieser Periode von densüdlichen Küsten (Texas in 20° N.) an der Atlantischen Seite bisKentucky, Tennessee ( 37° N.), Neu-York (40° N.) und im Inne-ren dem Missouri entlang bis zum £ioK;r-Flusse in 50° N. hinauf-reichen , hat man mit sehr wenigen Ausnahmen bis jetzt nur solcheArten erhalten, die der Weissen Kreide angehören. Südwärts setzensich diese Bildungen durch Mexico, Neil-Granada, Quito , Peru ,Chili bis zur Maghellaens-Strasse fort; aber was man an Petrefak-ten mit Europäischen Arten vergleichbar gefunden, entspricht fast aus-schliesslich dem untren und obren'Hilse; nur in Venezuela kommeneinige Galt-Fossilien vor, und in Peru und Chili mengen sich nochjüngere Arten bei.
Wir sind daher genöthigt uns über die Formationen besonders vonDaghestan , Peruund Chili mit der grössten Vorsicht auszudrücken, in-dem wir nicht wissen, ob die von dort erhaltenen Petrefakte, die inEuropa ungleichen Schichten angehören, dort beisammen oder über-einander liegen.
Jb. 185t, 744.