Von den charakteristischen Versteinerungender vierten Periode insbesondere.
I. Pflanzen.
Die Örtlichkeiten, welche Pflanzen-Reste liefern, sind bis jetzt nurin geringer Anzahl bekannt. Der Hils scheint keine Pflanzen zu ent-halten. 1. Die geologisch ältesten sind die in dem Lignite der InselAix bei la Röchelte und zu Pialpinson im Dordogne Dpt., wo manindessen bisher nur Meeres-Algen und Koniferen kennen gelernt hat,welche aber vielleicht noch als Schluss der vorigen Periode betrachtetwerden müssen. 2. Wenig genauer kennen wir das Alter der Eisen-sande des Grünsandes von Granpre“ (Brgn.) in den Ardennen, wasauch Brongniart nicht bestimmt angibt. Wären es die Bildungen vonRaume, Daubenion etc., welche Dumont zu seinem Systeme Aache-nien rechnet, wären es die Lagen, aus welchen Debey den grösstenTheil seiner Aachener Pflanzen erhalten, nämlich die Aachener Kreide-Letten oder Aachener Sande mit thonigen Zwischen-Schichten, sowürden sie ihre Stelle in dem tiefsten Hils-Gebiete einnehmen, währendGeinitz diesen letzten kein höheres Alter als das des Obren Quader-Mergels zugeslehen will *. 3. Die Schiefer-Thone im untern Quader
von Niederschöna in Sachsen, Pillnitz und Schlau mit Farnen,Cycadeen, Coniferen und Phylliten aus mehren Familie der ältestenangiospermen Dikotyledonen, welche man kennt. 4. An sie reihensich zunächst die Grünsande in Süd - England, und zu Beauvais und Maus in Frankreich , von welchen die letzten wenigstensschon dem Cenomanien oder untren Pläner anzugehören scheinen.Auch diese bringen Meeres - Pflanzen und Koniferen 5. Eineandere nicht reiche Fundstelle ist der Aachener „Gyrolithen-Grün-sand“ und Kreide-Mergel mit See-Algen, Flechten?, Farnen, Hydro-
* Jb. 1850, S. 298.