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Zweiter Band.
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kommen aber noch weitere Fällehcn hinzu, welche, wenn man sich dieersten in einem Knoten-Punkte rechtwinkelig gekreulzten 3 Fittichenals die 3 Achsen eines regelmässigen Oktaeders vorstellt, die 12 Oktaeder-Kanten dazu bilden (Fg. 13 c, und zwar in je 1 / s Länge jener Grund-Qua-drate zu liegen kommen; daher ein mittelmässiger Ventrikulit von 3"Höhe 750,000 solcher Quadrate und 9,000,000 Fädelten enthaltenkann. Kicselige und kalkige Spiculae fehlen gänzlich. Die äussereund innere Oberfläche dieser die Wand bildenden Gewebe-Lamelle istnun weiter von einer Unterhaut bedeckt, worin die Quadrate nur 1 / ioogross sind und durch Einschaltung neuer Fasern vermehrt werden, sodass die Dicke der Haut selbst wieder aus mehren Quadraten besteht.

Über ihr liegt dann die Oberhaut. In der Wurzel sind die Längs-fasern stärker als die Querfasern, die Maschen unregelmässig länglichund am Ende verschmälert; die Oktaeder -bildenden Fasern fehlengänzlich. Ähnlich umgestaltet ist, auch die Textur der Wurzelhaut.

Alle Fasern liegen nicht lose auf-, sondern verlaufen unmittelbar in-einander, haben Viooo bis Viooo Wicke und sind nicht hohl. Vonder gallertigen Materie, welche bei den Hornschwämmen zwischen denFasern liegt, ist natürlich nichts mehr zu erkennen. Die Epidermis odereine ihr entsprechende Lücke in Feuerstein ist nur selten zu beobachten.Wo letzte vorhanden, da dringen wenigstens stellenweise freie leereRöhrchen nach aussen ins Gestein, Spuren haarförmiger Fortsätze.Rundliche in Wechselreihen stehende Lücken der Unterhaut, nachaussen und innen dieselbe überragend, sind von ungewisser Bestimmung(Sm. hält sie für Polypen-Zellen).

Die 32 Arten, welche alle in weisser Kreide und ihren Feuerstei-nen Vorkommen, theilt Smith in folgende 3 Sippen.

A. Ve u tri cul i t es Trichter- oder Beutel-förmig mit einfacher regel-mässiger Höhle und oberer Öffnung; Wand leiste einfach oder gefaltet (wodurchdie Oberfläche runzlich und rissig wird); ihr obrer Rand dünne zulaufend;(nach Smith Polypen-)Zellen an der äussern und innern Oberfläche des Trieb,ters. 12 Arten, wobei V. radiatus und V. alcyonoides.

B. Cephalitcs Sm. 1848. Trichter- oder Beutel-förmig; die Wand-leiste in starke Falten gelegt, wodurch die Oberfläche rippig oder netzartigund die Öffnung zuweilen in mehre gethcilt wird; die Mündung erscheintaber durch diese Faltungen jedenfalls wie von einer dicken Wand umgeben(statt des oben erwähnten dünnen Randes), deren nach oben gekehrte Seite(zuweilen noch Falten-Seitcn mit in sich begreifend) in ihrer ganzen Breitevon einer glatten (nicht faserigen oder zelligen) Haut bedeckt wird. DieWand selbst aussen und innen mit(Polypen-) Zellen besetzt. 12 Arten, wobei

C. Iongitudinalis Sm. I. c. 281, t. 7, f. 1, t. 1 4, f. 1 , die einzige längsgerippte Art.