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Theile mit auslaufenden Wurzeln aufgewachsen, oben auf der Grund-Fläche des Kegels mit der Mündung einer weiten, runden, gegen dieSpitze sich herabziehenden und sich verengenden (manchmal bis drei-fachen?) Röhre, von welcher aus viele ästige Kanälchen durch das Faser-Gewebe nach aussen ziehen und hier auch wenigstens zum Theil aus-zumiinden scheinen, Mantell. Ein spiraler Kanal steigt vom Boden derZentral - Röhre aufwärts in 5—6 Windungen um diese herum undscheint mit einigen der radialen Röhrchen zusammenzuhängen, Cun-ninoton. Das obere Loch ist viel tiefer als bei Siphonia; die dickensenkrechten Röhrchen dieser letzten sind nicht vorhanden, die wagrechtenfeiner, wesshalb wir eine Vereinigung beider Sippen nicht für angemes-sen halten, zumal noch der Spiral-Kanal hinzukommt. [Nach Reusssind die wagrechten Röhrchen seines Cnemidium pertusum, welchesd’Orbigny damit vereinigt, nur auf den innern Theil beschränkt undvielleicht mit weniger verdichteten Wänden versehen; an der Oberflächesind viele dicht-stehende kleine ÖfTnungen, von welchen aus feinereKanälchen ins Innere ziehen und zwischen welchen man noch viel kleinerePoren wahrnimmt; verwittert die Oberfläche, so (liessen jene Öffnungenin Furchen zusammen; — daher einiger Zweifel bleibt, ob diese Deut schen Reste mit den Englischen zusammengehören.]
Arten: 2 — 3 in weisscr Kreide Englands, Nord-Frankreichsund Deutschlands ? , oft in Feuersteinen eingeschlossen, und dann dasFaser-Gewebe zuweilen deutlicher.
1. Cli oa n i t es K o e ni gi («, 588). Tf.XXXIV, F. 11 ab (n.M ant.).
Choanites KoTinigi Mant. Suss, pl. 16, f. 19 — 21 ; i. Geol. Transact. 111,205 ; SE. Engl. 105 — 107 c. ic., 371; — Passy Seine-infer. 339; —Goldf. b. Dkch. 324 ; — Mors. cal. 27; — Cunnington i. Jb. 1849, 241.Siphonia K o e ni g i d’O prodr. II, 285.
S p o n g i a I e r c b r a t a Phile. Yorksli. I, 154, pl. 1, f. 10.
Scyphia trrebrata Michn. icon.,121, t. 29, f. 4.
? Cn e m i d i ii m pertusum Reuss geogn. Skizze II, 299; Krverst. 71, t. 16,f. 7, 8, 11-14.
S c y p h i a h e t e r o in o r p h a (pars) Gf.in. Quad. 258.
Umgekehrt lang-kegelförmig bis Walzen- und Birn-förmig ; Zentral-Hohle zylindrisch ; Basis mit radialen Fortsätzen zur Befestigung. DieHöhle und der Verlauf der Röhrchen ergeben sich in der obern Ansicht,'Fg. a; und im senkrechten Durchschnitt Fg. b der von Mantell ent-lehnten Abbildungen. Nach Michelin wäre der Schwamm mit einer glat-ten, streckenweise etwas abgesetzten Oberfläche versehen und ohne dieRöhren-Mündungen, welche man bei Reuss dort so häufig findet; dennoch