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Zweiter Band.
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unter einem nach dem Rande immer stumpfer werdenden Winkel durch-kreutzt. Nur die äussersten Zellchen der Mittclscheibe münden nachder Randfläche aus. Durchmesser 3' 1 '. 1

Wir besitzen diese Art aus dem Kreide-Tuff (F3) von Mastricht, jFalkenberg, Bemelen und Heer, von wo sie auchllAGENOw abbildet; !während sie Lamarck., Goldfuss und dOrbigny im Grobkalke von jGrignon, Galeotti in dem von Forets und St.-Gilles, Serres sogar |im Calcaire moellon von Montpellier zitiren. Die Abbildungen bei |Hagenow und Goldfuss zeigen nur eine verschiedene Anzahl Radien. ;

I,v.B. Brvozoa (vgl. Thi. i, 1516; iv, 83 ). j

1. Membranacea Escharea etc. (Thl. IV, 83, = UrceolataHag. Cellulata dO.). Zelle krugförmig, d. i. breit und hoch abernicht tief (in einfachster Form bei Pyripora Tf. XXX 1 , Fg. 18 zu sehen),doch gewöhnlich durch wechselseitigen Druck öeckig und durch ihreSeitenwände innig verwachsen, vorn durch eine hautartige Wand (Zel-lendeckc*; gebildet, in welcher eine verengte, oft flach oder selbst ver-tieft liegende Mündung ist, welche bei den meisten oder allen durcheinen hornartigen Deckel geschlossen werden kann. Sie liegen, ohnesich viel zu überdecken, in schiefen Reihen nebeneinander zu inkrusti-renden oder freien, Blatt- oder Walzen-förmigen und in letztem Fallegegliederten oder ungegliederten Zellenstöcken vereinigt, und sind imInnern durch Sprossen-Kanäle mit einander verbunden, welche ausjederZelle oben rechts und links (die schiefen Reihen bildend) entspringen.Mitunter steht über der Mündung noch eine kleinere porenförmigeÖffnung (Ovurial-Pore), oder es rückt an einzelnen Zellen die Mündungtiefer herab, wird grösser, und es entsteht über ihr ein Höcker (Keimhöcker,Ovarial-Höcker, Saamcnkapscl), der sich bei den übrigen Zellen nichtfindet; und fast stets sind zwischen die grösseren noch kleine oderabweichend gestaltete Zeller, zerstreut oder regelmässig eingeschal-tet, oft als Anfänge neuer Zwischenreihen. Die äussere Beschaffenheitder Zellen ist mit dem Alter manchem Wechsel unterworfen, indem dieZellendecke 1 sich allmählich verdickt, daher viele anfänglich vorhan-dene Linien, Wölbungen, Löcher und selbst die Mündung sich ändern,

® Diese Zelleodeckc ist kein besonderer Tlieil; es ist die vordere Zellen-Wutid, welche uni so dünner und abstechender zu werden pflegt, je mehr sieeingesenkt, geschützt und wagi echt ausgespannt zwischen den vorragendenSeitenwänden der Zellen (Zellen-Uun andungen) liegt. Die Poren auf ihr die-nen zur Athniung.