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Das Sechste Buch
on derOlaßmachcr-RMst/
Dek Inhalt dieses Sechsten Buchs.
»onFlorentz.
N diesem sechsten Buch wird der warhasstige Weg gezemet, wwman allerley Schmeltzwerck, dieman LncaEen oder Smaltenwie auch ^Mausen nennet,verfertigen soll; mit welchen die Gold-schmiede aufdas Gold mancherley Farben schmeltzen: nechst die-sen werden dieRegeln,rmd die inZreäienüen, so man darzu ge-brauchet, angezeiget; ingleichenwie man das Feuer regieren müsse,damitdiegedachte Schmeltzwerck oderSmalten und ^maufen auf das allerzrer-lichstekommen, mit beygefügten rwchdürfftigen und sehr deutlichen Anwei-
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wendige Sache; indem die Metallen, mit so viel schönen Schmeltz-FarbtnSezieret, ein herrliches Ansehen haben, und die Augen der Anschauendengleichsam an-und zu sichlocken.
Und weiln diese Kunst nicht das geringste Stück vonder Glaßmacher-Kunst, auch zugleich nöthig und nützlich ist; alshabe ich allenund jeden an-nehmlich zu seyn erachtet,und deßwegen viel und mancherley Arten,wiemandie Smalten oder geschmeltzte Arbeit verfertigen soll, beschrieben.
Und gleichwie die Wisseoschafft von dergleichen Sachen an und fürsich feststen zu derGlaßmacher-Kunst gehöret,und von derselbigen ganß undgar äepenciirec, als ist dieses für kein gemeines, sondern unter die verborge-nen und grheimenKunst-Stücke dieserKunstzu rechnen. Derowegen,damitdieses Merck einer solchen schönen, nützlichen und nöthigen Sachenichter-rnangle, als habe ich solches in diesem gegenwärtigen sechsten Buch , demallgemeinen Nutzen zum besten, beyfügen und mittheilen wollen.
Das 9Z- Kapitel.
Die Mater!- aus welcher alle Schmeltzglaser oder Smalten bereitet
werden.
Zleyes zc>. Pfund, unddeß bestenH Zinns