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Weg von Chiavenna nach dem Splügen.
Ehrenbogen auf der Svliigenstraße. Hkuwägen. Felfensturz und Thalverciigungbei Santa Maria. Teinpelbau. Die Volksstimme. Cnmxodolcino. Jsola.Vegetation. Die Sedutzhauser aus der Svlügenstraße. Hospiz. Schafal»der Bergamasker. Schafmilch. Schafkäse. Schafracen. Aussicht auf dieThäler von Giacomo und Rheinwald. Trennung von Chiavenna, Valtel-lina und Vorn»» von der Schweiz .
Zwischen Weinbergen hindurch, in denen überall schon reifegroße Trauben an den üppigen Stöcken hiengen, wandertenwir die neue Straße aufwärts, die durch das Thal von Gia-como über den Splügen mit einer Pracht und Stärke gebautist, die nur zu sehr, wenn auch nicht an den Geist, doch andie Arbeit der Simplonftraße erinnern. Auf der ganzenStraße, so weit ste über LombardischesGebiet läuft, warenvon hölzernen Gerüsten Ehrenbogen errichtet, die eben mitZweigen und Laubwerk bekleidet wurden, da in wenigen Tagender Erzherzog zur Besichtigung der Kunstftraße erwartet wurde.Heberall hatten wir schmerzliche Klagen über die Beschrän-kung des Handels vernommen, und eine neue Verordnung derLombardischen Behörden, die unerwartet den für die hiesigenLandschaften so wichtigen Transithandel mehr beschränkte undbelästigte, hatte diese Klagen noch gesteigert. Ueber die edleDenkungsart des Fürsten war nur eine Stimme, und daherkonnten wir die Errichtung so vieler Triumphbogen auf seinemWege nicht ganz auf Rechnung niedriger Schmeichelei setzen,um so weniger, da wir in den Bogen Zypressenzweige, die