gepflanzte Ulmen die Gebäude, und unter den schönen Bogen !der Zweige dieses edelen Baumes sallen um so schöner die ,Gotteshäuser in die Augen. Wie wenig entsprechen gewöhn-lich die mehrsten Kirchen zu Stadt und Land so vielen Kirchenunter dem Italienischen Himmel! Wie kalt läßt uns nichtselten der Anblick der Kirchgebäude / und das öde / lebloseGemäuer in ihrem Innern! Wo und wie sie erbaut werden,scheint gleichgültig/ als wenn den Schönheitssinn im Men-schen zu wecken ganz unverdiensilich wäre / jenen Schönheits-sinn/ der Offenbarung deö Heiligen aus Erden ist/ das dieTempel selbst so deutlich auüsprechen könne»/ als Worte/ diein diesen Tempeln ertönen. Wo die Natur am schönsten ißin jeder Gegend/ da sollten die schönsten Kirchen stehen; nichtselten aber häuft man die Tempelsteine in Sackgäßchen aus-einander/ oder stellt sie in den Schatten der Menschenhäuser,wo so oft mit irdischem Schmutz die Bethäuser entweiht sind.Wie manchen alten Kriminalisten hören wir den barbarischenGebrauch rühme»/ der da will/ daß Henkergerüste und Schaf-fote an erhabenen Orten stehen/ damit von Ferne her dieSünder sie erblicken / und der Schreck des Anblicks den Diebund Mörder treffe. Ach / nicht der Schrecken/ die Erhebungjft'S und der Trost/ deren der arme Mensch am meistenbedarf!
Ein Bauer aus Olmo/ einem Dorfe/ das hoch vom Bergeauf die Straße herunter schaut / war eine Zeitlang mit un»gewandert/ und hatte in schnellem Vertrauen sich gegen dieSchweizer aufgeschlossen. Die Straße gieng eben in sanftenund schönen Windungen an einem steilen Berghang hinan,als unter uns das folgende Gespräch angeknüpft wurde:
L UIIL tzellissiiNÄ strLÜci. — dostg. sssrü al PL6S6. —'Oome al psese? — 11 povero p^ese tsnto.—viee re verrä presto? — borse ckimeno. L una kor-tuua, se viene; sperinmo, elie levera Irr proliibiLioneäel tränsito. 8iämo povereti, e se si preuäesse 8^