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ten Gelehrtenschule zubrachte, entschieden zurückgedrängt,ja wo möglich zernichtet; denn mit empörendem Leichtsinnmachten kräftigere Mitschüler sein schwächliches Wesen sichzu Spaß und Freude. Seine tüchtige philologische Vor-bereitung, in der er's beinahe allen andern zuvorthat, konnteihm unter den frischen Stadtknaben unmöglich die jugend-liche Gewandtheit und Uncrschrockenheit ersetzen, welche zurTheilnahme an solcher Geselligkeit befähigt; und wenn auchsein Fleiß und sein ordentliches Betragen ihm die Lehrergewogen und freundlich machte, so mußte ihn das zwarim Guten befestigen, aber konnte unmöglich in diesemAlter ihm das Herz zu einer wohlthuenden Zutraulichkeitgegen sie ausschließen; sondern bei der heftigen Empfind-lichkeit seines Wesens und bei seiner Pietät mußte dasVerhältniß zu Schülern und Lehrern ihn ganz in sich selberzurückdrängen und seine furchtsame Unbeholfenheit nur nocherhöhen. So nahm er denn an den Belustigungen derMitschüler zwar Theil, wie es die Sitte mit sich brachte;aber mehr nur äußerlich, denn seiner wurde stets gespottet.Seine größte Freude waren Briefe von Hause, die ihnoft zu Thränen rührten; vor Allem aber die Besuche derSeinigen, wozu er jeden Ferientag benutzte. Oft sandteer seine Gefühle in Verschen heim, welche spater, bei meh-rerer Bekanntschaft mit den Alten, zu ernsten Heramcternkultivirt, seine überfließende Herzlichkeit beinahe komischausdrückten. Was ihn aber innerlich gegen alles äußereUngemach stählte, das war sein Fleiß, vor Allem aber derliebe Gott selber, zu dem ihn nun die Noth zum erstenMal von Herzen beten lehrte. Er betete inbrünstig umBeistand im Kampfe gegen seine angeborenen Fehler, dieihm nur immer überhand zu nehmen schienen.
Nachdem ihm im Frühling 1827 sein Vater plötzlich