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sultate sich festzustellen, auf deren Stufen er weiter zurendlichen Wahrheit emporstiege.
November 1832.
A n S. Ob ich ein Freund der alten Literatur und Kunstsei? Von der ersten verstehe ich leider eben nicht viel; dochliebe ich sie in der zweiten, wenn je Einer, besonders diegriechische. Da hat man an den Griechen die lebendigenOriginale vor sich, denen man den Schweiß und dasFeilen und Glatten ihrer Nachahmer nicht ansieht. Ichlese gegenwärtig im Thucydides, dessen kühne Kraft undWahrheitsliebe ich immer mehr bewundere; besonders seineReden sind so großartig und eigenthümlich; da drängt einGedanke den andern, daß der Leser ihnen oft nicht zufolgen vermag. Es ist zwar wohl möglich, daß seine oftdunkle Kürze etwas Unnatürliches hat, aber seine Kraftund überraschende Schnelligkeit reißt mich oft unwider-stehlich fort. Im Demosthenes las ich ein Paar kleineReden; der begeisterte Fluß derselben entzückt mich, aberman fühlt bei ihm schon sein reizbares .Zeitalter, wo ernicht alles frisch heraussagen und manches nur zart berüh-ren darf. Da habe ich denn doch die freie Größe desThucydides noch lieber, der uns jeden Zug in voller Stärkegibt. Demosthenes ist mehr für fein fühlende Gemüther,Thucydides für starke.
Ueber die Individualität. Ohne Individualitätist auch keine Nationalität möglich.
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Ohne Nationalität ist keine Sittcnrciuheit, aber auchkeine Vaterlandsliebe.