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Uebel wehren, und wenn es unmöglich sei, das Verloreneganz herzustellen, wenigstens das Mögliche versuchen;venn der Mensch müsse glauben, daß Gott sein Schicksalin seine Hand gelegt habe, und wenn dieß auch nichtwäre, so müßte er dennoch darnach handeln." Sein Wortergriff verwandte Geister, man begann durch systematischeLeibesübungen den Körper zu starken, d. h. zu turnen.Es war nur eine alte Sache, aber in einer neuen Ge-stalt; denn der Körper hat immer sein Recht verlangt, unddie Leibesübungen sind so alt als die Menschheit. Woimmer ein Volk seine rohe Lebensart verließ, die körperlicheThätigkeit in den Hintergrund trat und Lurus und Schwacheerzeugte, da begannen immer künstliche Leibesübungen. Sothaten es die Griechen in ihren Gymnasien; ja selbst dierohen Spartaner fanden es für nöthig, systematisch ihrenLeib abzuhärten, und in nichts 'Anderem bestanden ja diehellenischen Spiele, deren Sieg den höchsten menschlichenRuhm brachte. Und die Römer mit ihrem ernsten Sinne,die schon als Knaben wie Männer dachten, — meinet ihr,sie haben nur zur Belustigung in der Tiber geschwommen,und auf dem Marsfelde den Ball geworfen? So machtenes auch die neuern Völker; als höhere Geisteskultur inDeutschland die Rohheit und mit ihr die körperliche Starkezurück drängte, da trieb man schon zu Anfang des lötenJahrhunderts mancherlei kunstlose Uebungen, um den Kör-per zu stärken, Schwimmen, Reiten, Holzspalten undSägen, muntere Spiele im Freien, Alles bloß um dergesunden körperlichen Bewegung willen; und das warenmeistens gelehrte Leute, die ihre Zeit sonst noch zu brauchenwußten, hätten sie nicht die Nothwendigkeit solcher Uebun-gen eingesehen.
„Worin besteht nun aber der Unterschied des Turnens