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Eifer an dem einen oder andern Orte ermatten wollte,so bot er beharrlich alle Mittel zu neuer Belebung auf.Den ganzen Aufschwung fühlte er aufs lebendigste als seinWerk, als seinen besonnen und beharrlich durchgeführtenPlan; denn er war sich bewußt, auch die Gehülfen, dieihm zur Seite gestanden, erst selbst sich geschaffen zu haben.Je mehr er aber dieses sich selber sagte, desto ernster warer auf die Zeit bedacht, da er selber nicht mehr die Seeledes Ganzen sein könnte. Zunächst wegen seiner Eramen-geschäfte, dann aber auch, um selber noch den Fortgangder Sache in andern Handen zu sehen und zu befestigen,legte er im Frühling 1837 sein Präsidium nieder, übteaber stets als Turnrath und später auch noch als bloßesMitglied der Gesellschaft eine gewisse Herrschaft über denVerein aus und donnerte allfällige Gegner seiner Ideennicht übel zu Boden. Jedenfalls aber gedachte er, einst vonder Universität zurückgekehrt, auch Männer zum Turnenzu sammeln und mit aller Kraft auf die Verbreitung des-selben im ganzen Volke hinzuwirken. Denn davon warer fest überzeugt, daß unsere Zeit für ihre Gebrechen auchihre eigenthümlichen Heilmittel haben müsse und daßauch die rohe Kraft des Landmanns zum freieren Werkzeugdes Geistes gebildet werden müsse. Unendlich freute es ihndaher, als das Turnen auch im Seminar zu Küsnacht eingeführt und am Jugendfest zu Thalweil Turnspielegemacht wurden. Vor allem aber baute er für die Zu-kunft auf die niegesehcne Blüthe, zu der er das Turnenunter den Knaben gebracht hatte. Dazu hatte er Allesaufgeboten, hatte durch häufige Turnfahrten, Turnfeste,größere Reischcn, durch Spiele auf dem Platze und beialler Ordnung durch größtmögliche Freiheit die Sache ihnenunvergeßlich und zur höchsten Freude zu machen gesucht.