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III.
Denn eben die Freude, die herzliche Freude ist aucheiu Theil der Adventshvffnung, und der Adveutsverkün-digung. Es ist ja eine Hoffnung, keine Furcht; wir er-warten ein Heil, einen Heiland für unsere dringendsteNoth; wie sollten wir uns nicht freuen, wenn wir andersauch den Ernst nicht versäumt haben? Und dennoch gibtes Solche, die nichr nur gleichgültig, sondern mir Furchtund Unbehagen dem Herrn entgegen gehen; aber legte erihnen ein schweres Joch auf, er, der gekommen ist, unsvon jeglichem Joche frei zu machen? — Höret den Pro-pheten: „du Freudenbvtin ZiouS-siehe da ist euer
Gott; er wird seine Herde weiden wie ein Hirte, er wirddie Lämmer in seine Arme sammeln, und sie in seinemBusen tragen." Welche innige kindliche Freude bewegtden Seher! Woher dieser Jubel? Werfet nur einen Blickauf den Inhalt der Verkündigung: Siehe, da isteuer Gott.
Also Gott kommt, der Vater Jesu Christi , der Vaterdes Lichts und der Liebe. Nicht von einem Fürsten kommtdas Heil, dem wir etwa mit Furcht oder Trotz entgegentraten, nicht von einem Schwachen, dessen Hülfe unsgleichgültig wäre, nicht von einem Helfer, der vielleichtnur ein Unheil mit einem andern vertauschte, auch nichtvon der kalten Pflicht, die unsere Herzen einengt, nein,von der Liebe Jesu Christi kommt das Heil, die unserHerz weit macht, unsern Blick helle, von dem Geiste derKindschast, in welchem wir sprechen: Abba, lieber Vatew— Worin denn eigentlich dieses Heil bestehe, das sagt unsfreilich die Adventszeit nicht, da müssen wir die Weib-