Der Pfau.
feine HHcnnen aufstch, liebrsie leidenschaftlich undkämpft auch um ihren Besitz. Doch mag dieß wohleher von denen gelten, die ein gemäßigter Himmelund häusliche Gefangenschaft noch nicht abgekühlthat, in der sie sich auch mit Weniger Hennen begnü-gen. Acht bis zwölf Eyer legt . jede Henne. Siesucht dazu einen verborgene» Ort, und verbirgt sievor ihrem Manne, dessen Zudringlichkeiten sie in ih-rem mütterlichen Geschäfte stören würden. JmUn-muth würde er die Eyer, als Hindernisse seinesUm-gangcs mit der Henne, zertreten. Sie sind vonbraungelber, zuweilen wcißlicherFarbe mit schmut-zigen Puncten, oben zugespitzt, unten kolbig. Dadie Pfaucnhenne im Brüten eben kein Muster vonEmsigkeit ist, so gibt man ihre Eyer lieber der fleißi-gern Truthenne, wenigstens muß man jener einenchillen Ort und ihr Futter indic Nähe geben, sonststeht sie auf, undläßtdic Eyer kalt werden. In einemMonathe führt dicMutker ihreKleinen insZrcye,dieim Anfange das gar nicht versprechen, was sie mitder Zeit werden. Denn erst im drittcnIahre bekom-men sie den Prachtschweif. Man füttert sie mitGerstenmchl, Brotkrumen, Grütze, Brey, auchkleinen Heuschrecken, die sie sehr lieben. Erst wenn