Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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Das Haushuhni 5 $

pfindlich seyn, als daß sie gute Zuchthühner abge-ben könnten.Ziemlich klein,ab»r schön sind dierauch-süßigen Hühner (Ph.G. pusillus, le Coq de Ban - 'tarn 2 1 ), die auch die Japanischen genannt werden.Alle diese und andere Arten haben sich nun freylichso unter einander vermischt-daß es selten ist, ganzreine, von ächter unvermischter Race zu sehen. Esist das fast der nähmliche Fall, wie bey einer Men-ge von Hunden. Noch müssen wir anführen: dasWollhuhn, dessen Federn so schlicht als die Haareeines Saugethieres find, und zu der Fabel ihrer Ab-stammung von einer Henne und einem CaninchenGelegenheit gegeben haben; das Paduanischc, dashoppelt so groß, als die gewöhnlichen, uill> dasMohrenhuhn, das ein wahrer Neger unter denHühnern ist, und Kamm, Backenlappey, ja selbstdie Knochen schwarz hat.

Das Fleisch und die zu einerMengeSpeisen sovortrefflichenEyer haben uns dieHühner sehr werthgemacht, auch ist ihr Misteln guter Dünger. Jun-ge Hühner, Kapaunen und Poularden sind ihresFleisches wegen, ältere aber um der kräftiget»Brühe willen, die sie geben, von nicht geringem Nut-zen. Aus den Eyerschalen werden Pfeifenköpfe,