Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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L6 Das Haushuhn.

falsches Porzellan und Farben gemacht. Die Federngeben Betten, die freylich nicht fta bellen trift, aberdoch den ihnen genmch-en Vorwarf nicht verdienen,man habe auf ihnen einen härtern LodeScvn.pf.Hühnerfedern, Eifterdunen und Stroh (>.' . .itiwohl ganz gleich, und nur ein-Thvr kann ienev Bor«geben ersonnen haben. Denn Ruhe und Friedehaben ihren Sitz nicht im Kopfkissen, sondern imHerzen.

Schon sehr alt ist die Gewohnheit, die Bildnissevon Hähnen auf Kirchthürme als Wetterfahnenzusetzen. Wenn man gewissen Leuten glauben will,hie zu allem eine tief ausgedachte und weit gesuchteErklärung in Bereitschaft Habenssoll dieß eine nach-drückliche Aufforderung an die Geistlichkeit seyn,fben so wachsam, als der frühe schon krähendeHahn, fürs Beste der Gemeine zu sorgen; eben syrein wie er, der den Staub von seinen Flügeln ab-schüttelt, zu wandeln; eben so freygebig, wie erseine Hühner füttert, die geistliche Speise mitzuthei-len ; eben so muthjg wie er kämpft, gegen denSünder zu eifern. Kurz, eine ganze Pastoral-Theo-logie soll der Hahn auf der Kirchihurmspitze vor-tragen.