Band 
Der Vögel zweyter Theil.
Seite
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Das buschichle Perlhuhn.' 'bZ

Der Wohlgeschmack ihres Fleisches, und ihreEmsigkeit im Legen erregt den Wunsch, daß diesenützlichen Geschöpfe aus den Menagerien reicherLeute, wo sie doch nur zur Zierde gehalten werden,in die Meyerhöfe des Landwirths wandern, und dazum Nutzen gehalten werden möchten.

Nicht etwa unreine Spielart, sondern eine fürsich bestehendeArt, ist das buschichtePerlhuhn<3>). Es ist etwas kleiner als das gemeine. KopfundGenicke, die beyde nackt sind, haben eine dunkel-blaue Farbe. Der Hals ist blutroth. Auf demKopfe prangt eine dunkelschwarze Krone. Der ganzeLeib ist schwarz mit bläulich weißen Flecken. DieSchwungfedern sind schwarzbraun. EigentlicheBa-ckcnlappen hat dieses Perlhuhn nicht, wohl abereine Falte nach dem Schnabelwinkel zu. DerSchwanz ist gerundet, zusammen gedrückt, undetwas länger herabhangend als am 'gemeinen.Der Schnabel ist von bräunlicher, die Füße abersind von schwärzlicher Farbe. Ost-Indien ist daSL^nd, aus dem dieser Vogel in die HolländischenThiergärten gebracht worden ist. über seine Sit-ten und Lebensart sind noch keine auszeichnendeBemerkungen bekannt gemacht worden.

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