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Das Birkhuhn.
Terze zur andern, und wird zuweilen durch ein Gur-geln begleitet. Auf eine so dringende Einladungantwortet die Henne nach ihrer Weise und kommtzum Hahne, deren jeder 2—zhat.
In dickes Gebüsch, auch unter Heidekraut legtdie Henne auf die bloße Erde 8 —16 Eyer, diekleiner und länglicher, als die von Haushennen undrostfarbig punclirt stnd. Wenn sie weggehen muß,so verbirgt sie dieselben eben so, wie die Auerhenne.Sie brütet 4 Wochen, und verliert während derBrutzeit den Geruch. Bald nachdem die Jungenaus den Eyern sind, hüpfen sie und schlagen mitden Flügeln. In sechs Wochen stiegen sie. Indiesem Alter werden sie durch eine Lockpfeife, diequs dem Flügelknochen einesHabichts verfertigt ist,ins Garn und in Schuß gelockt. Selbst die erfahr-nere Mutter glaubt ein vcrirrtes Junges rufen zuhören, und kommt dem Werkzeug ihres Verderbensnäher. In Curland, Lievland und Litthauen wer-den die Birkhühner auf eine eigne Art gefangen.In der Nähe des Taumelplahes ihrer Liebe befestigtman aufeincr Birke einen ausgestopften, oder bloßdurch Kunst gemachten Birkhahn. Diese Puppenennt man dort Balban. Um ihu versammelt sich