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Das Haselhuhn.
nahe kommt. Der Aufenthalt in Haselgesiräuchen,deren Zäpfchen es sehr liebt, hat ihnl seinem Nah.nien gegeben. Doch verschmäht es auch, Beeren,Bauinknospen und andere Dinge nicht. Bloß dieschwarze Kehle unterscheidet dasMännchen von demWeibchen; sonst haben bcpdc einen aschgrauen Ru-cken, dunkelbraune und röthlich gefleckte Flügel, ei-nen grauen Schwanz mit weißen Enden und einemschwarzen Querbande, das nur durch die zwey brau-nen mittelste» Ruderfedern unterbrochen wird, eineröthlichbraune mit herzförmigen Flecken bezeichneteBrust und Unterleib, einen schwarzen Schnabel,und bis nahe an die Fußwurzel befiederte Füße.
Nicht ohne Mühe und hörbares Geräusch kön-nen die Haselhühner fliegen, abes dafür desto fer-tiger laufen. Sie sind scheu und wild, lieben dieVerborgenheit und Freyheit über alles, übcrle.den den Verlust der letzter« nie lange. Ihre Ge-duld, sich, wo sie Gefahr merken, im Dickig stock-flill verborgen zu halten, kann auch den beharrlich-sten Jäger ermüden. Schlau genug setzen sie sichauf die Äste, da wo sie aus dem Stamm herausgehen. Hier bemerkt sie der Raubvogel und derMensch weniger, als wenn sie außen säßen. Die