Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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97
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Das Schneehuhn. 97

Recht sagt man, die Natur habe sie mit warmen,gefütterten Strümpfen beschenkt, um sie gegen dieschneidende Kalte ihres Aufenthalts zu beschützen.Ja sie gab ihnen über dieß scharfe Klauen, um destobesser in den gefrvrnen Schnee Löcher und Minengraben können, in denen sie gegen Kalte undSon-nenstrahlen Schutz undiSchatten suchen. Sie flie-gen truppweise. Den Menschen fürchten sie Nicht.Hält man ihnen Brot hin, so kommen sie zutraulichherbey. Ihre Neugierde gereicht ihnen oftzumBer-derben. Auf einen ungewohnten Gegenstand eilensie blindlings zu, um ihn näher zu untersuchen undkönnen dann sehr leicht ergriffen werden. Übri-gens hat die Natur ihren Aufenthalt mit Schnee,Eis und furchtbaren Abgründen zu gut verwahrt,als daßder Beobachter ihnen oft nachschleichen, undihreSitken,Familien-Derhäftnisse u. d, hatte besau*schcn können. Aufdcn nackten Felsen legen sie 67schwärzlich gefleckte Eyer. Baumkätzchen, Kno«spen, Blätter, Tannennadeln, Bcrgpflarizen, Rin-den und Beeren sind ihre Nahrung. Ihr Fleischschmeckt etwas bitter aber angenehm.

Wahrscheinlich im vollenStaat zurBegattungs-jeit ist unserK r a g e n h u h n(Mantelhuh» §8)abgr-

Vögrlll. Theil G