>o6 Das Rothhuhn.
Eine zahme Feldhenne dient den Vogelstellernals Lockvogel. Aufihre Stimme kommendie Hahneso begierig herbei), daß sie selbst auf die Schulter ih-res Würgers blindlings fliegen. JncineKühhautverkleidet, wobey auch die Schelle nicht vergessenwerden darf, treibt man sie ins Streichnetz. Werauch bey der Jagd aufdie Erhaltung und Vermeh-rung dieser nützlichen Geschöpfe bedacht ist, der suchtbloß die Männchen aus, deren ein Drittheil mehrgeboren wird. Letztere werden » 6 , die Weibchenaber 20 Jahre alt. Das Wildbrett dieser Vögel istvortrefflich und sastreich, ohne fett zu seyn. Auch dieEyer sollen sehr gut schmecken. Die Federn gebenmittelmäßige Betten, und von ihrem medieinischcnGebrauche ließen sich Böge» anfüllen.
Größer als das gemeine, und im südlichenEuro-pa, im Orient und im nördlichen Afrika zuHause, istdasRo th h U h »(T.Rufus, laBartavelle/[i). Gj»rothcrSchnabel und eben solcheFüße, ein braun undetwas röthlicherOberleib, eine weiße mit einer schö-nen schwarzen Binde umgebene Kehle, und ei» asch-grauerSchwanz zeichnen diesesRepphuhn, das auchdas Griechische und rothe heißt, aus. AufdenJnselndes Archipelagus ist es ein gewöhnliches Reperge,