1 6s Die Nebelkrahe.
im Jahre vernrchren sie sich, und legen 4—5 dunkel-gefleckte, grünliche Eyer. Die Jungen, deren Fleischnicht übel schmeckt, werden aus dem Kröpfe der Al-ten gespeiset, und gern ziehen sie dazu die ausgekeim-ten Zuckererbsen aus dem Erdreich. Weder derHabicht und-die Eule, noch das Schießen unter siehall sie ab, an dem gewohnten Orte wieder zu bauen;sobald aber ein Rabenpaar sich in ihrer Nahe häus-lich niederlaßt, so wandert die ganze Colonie aus.Oft stellt die Eule der Saatkrähe aufden Kornbö-den nach; dafür aber läßt diese ihre ganze Rache dieEule am Tage fühlen, wenn das blendende Sonnen-licht den Nachtvogel wehrlos macht, und geht darinden kleinern Vogeln mit ihrem Beyspiele vor.
Etwas größer als die vorige ist die Nebel-krahe (C. Cornix, la Corneille muntelee, graueKrähe 69). Kopf, Kehle, Flügel und Schwanz sindschwarz mit bläulichem Wiederschein; das Übrigeist grau. Um dieses-grauen Mantels willen hat sieauch den Nahmen Nonne. Nicht selten finden sichunter den Jungen weiße und weißbunte, die aber sichnicht fortpflanzen, und, wenn sie ihm Hause erzogenwerden, diesen?lufenthalt, auch wenn sie volle Frey-heit dazu haben, nie wieder verlassen. Sie ist im