Band 
Der Vögel zweyter Theil.
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Die Nebelkrahe^ i6z

nördlichen Europa häufiger, und fiehtda in großer,nicht ganz unverdienter Verachtung. Den Winterüber bleibt sie oft bey uns, und sucht dann anfGas-sen und Mststärten ihre Nahrung. Auch frißt sieAas sehr gern und besucht die Hochgerichte. Sonstlebt sie von Fröschen, Mausen, Heuschrecken, Mu-scheln, Schnecken, und stiehlt auch Fische, Anten,Haus - und Feldhühner, mudgeheyte Hasen u. d.Ihre Vertraulichkeit geht bis zur Unverschämtheit.Sie kommt in die Bauernhöfe, theilt'mit denSchweinen und dem Hausgeflügel das Futter,schleppt wohl auch davon mit sich fort, seht sich denHausthieren aufdcn Rücken, bohrt in die Strohdä-cher, um aus wvhlgefüllten Scheuern Getreide her-auszuhöhlen, stiehlt inGärtrnBirnen undWaUnüs-st und läßt oftin dieBluMcnbeete dieK,rochen fallen,die sie fand. Der Saat ist sie nicht so gefährlich, alsdie Saatkrähe, und auch sie vertilgt Jnfttten undWürmer. Ihr Geschrey ist bald hell, bald dunkel,immer aber unangenehm, und mitVcrbeugungcitund Grimassen verbunden. Den Sommer über lastÜch keine bey uns sehen. Ihre Ankunft verkündigtHerbst und Winter, ihr Wegziehen aber, daßnun kein Frost mehr zu besorgen sey. Immer »ut