Die Alster, 17,
Erde verfertigten Mörtel, und macht darüber sehrgeschickt einen Deckel aus Dornenreisern. Die einzi-ge Öffnung, die in das Nest führt, ist immer an derunzugänglichsten Seite angebracht. Im Grundedesselben ist ein weicher Polster für die Jungen,Immer halt Eins Wache und blickt nach allen Ge-genden. Die Krähe wird, so wie sie erscheint, ver-folgt, um sie von dem theuren Neste zu entfernen.Kommt gar ein Adler oder Falke, so wirft sich auchihm die Älstcr muthig entgegen, und oft weiche»jene, wenn auch nicht der Übermacht, doch ausMitleid vielleicht; zuweilen aber kommt sie übel da-von. «Lieht die Älstcr einen Menschen in die Hüttegehen, die etwa an den Stamm des Baumes, aufdem sie ihr Nest hat, angebaut ist, so gehl sie sichernicht in dasselbe, bis er wieder heraus ist. Gehen,um sie zu betrügen, zwey hinein und nur einer her-aus , so wartet sie geduldig auch den andern ab,Eben so machf sie es, wenn 3, 4 und 5 hinein ge-hen. Durchaus muffen alle heraus seyn, bis sie in.ihr Nest sich begibt. Aber mit dem sechsten ist ihreWeisheit zu Ende. Der kann in der Hütte bleiben,ohne daß sie es merkt, so daß sie also im eigentliche»Verstände nur fünf zahlen kann. Sie legt 7—8