über Luft, Feuer und Wasser. 251
und bleibt, auch haben die Hitze Licht und Wärme,ihre elastische Eigenschaften blos dem Phlogiston zudanken. — Das Wasser ist die Hauptursache derSchwere der Luft; denn das Salzwesen und das Phlo-giston, müssen wohl nicht viel wiegen, weil die brenn-bare Luft nur wenig Gewicht hat, und solche ausdem Salzwesen und viel Phlogiston besteht, oder wel-ches das nemliche ist, aus Hitze und Phlogiston;denn Wasser kann diese Luit nicht als einen Bestand-theil bey steh führen; weil man diese Lust auch durchblosse Hitze aus den Metallen erhalten kann. Die-ses nun zum Voraus gesetzt, lasse man die brennbareLuft mit Feuerluft in Entzündung gerathen; dasGrundwesen, oder, welches ich für einerley halte,das Salzwesen der Feuerluft zieht sogleich das Phlo-giston der brennbaren Luft an; hieraus wird sowohlHitze als Licht zusammengesetzt. Die spezifischeHitze beyder Luftgattungen, wird zugleich mit inFreyheit gesetzt; dieses Feuer *) dringt wegen ih-rer Subtilität und Elastizität durchs Glas. Das vonder Feuerluft und dem Salzwesen verlassene Was-ser, welches wegen ihrer grobem Theilchen undSchwere nicht mit dem Feuer durchs Glas treten
*) Durch das Wort: Feuer, verstehe ich allemal eine Zusam-menhäufung aus Hitze und Licht, von welchen elastischenSubstanzen letztere mehr Phlogiston, als erstere enthält; stehemeine Abhandl. §. 76. es ist also eine Substanz, aus zwey Ele-menten bestehend. Elementarisches Feuer ist also, diesemEegrif nach, eine gar nicht steh passende Benennung.
Anm, d. Verfassers.