und von dessen Eigenschaften. 45
Braunstein sonderte .sich auch schon von diesem Auflö-sungsmittel ab, als es einige Tage in frey er Tust stand.
§• 1 3 -
So verhält sich der Braunstein mit Säuren. Hierbeystufet sich zuerst merkwürdig, dass einige, als flüch-' tige Schwefelsäure, phlogistisirte Salpetersäure, ge-wöhnliche Salzsäure, und Citronensäure, den Braun-stein ganz und gar auflösen. Andre während derAuflösung merkliches Aufwallen verursachen, andresolches in aller Stille verrichten, und endlich andreblos einen Theil des Braunsteins auslösen. Ehe ichmich in Erklärung dieser Sonderbarkeiten einlasse, istes nöthig, erst die allgemeine Eigenschaften des Braun-steins anzuzeigen.
§• 14 -
1) Hat der Braunstein eine stärke Anziehung gegendas allgemeine Brennbare, a) Diele Anziehungskraftwird verstärkt, wenn ein Auflösungsmittel vorhandenist, das sich zugleich mit dem phlogistisirten Braun-stein vereinigen kann. In diesem Zustande kann derBraunstein das Brennbare stärker an sich ziehen, alsdie Salpetersäure im nassen Wege; 3) wenn der Braun-stein sich mit dem Brennbaren gesättigt hat, verlierter seine Schwärze, und bekommt die weisse Farbe,die gleich wieder verschwindet, sobald sich das Brenn-bare davon abgesondert hat; 4) ohne sich mit demBrenn-baren zu verbinden, ist der Braunstein in keiner Säurezu einer klaren und ungefärbten Auflösung zu brin-