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VIII. Von der Zubereitung
Kosten zu ersparen, gemeines Salz, so verbindet siebdie Salzsäure mit dem Quecksiiberkalke, daraus ent-stehet ein wirklich ätzendes’Quecksilber, und weildie Auflösung metallisches Quecksilber enthält, sozieht dieses Quecksilber bald so viel ätzendes Queck-silber an, als zur Sättigung erfordert wird. Darausentstehet also ein richtiges versüsstes Quecksilber, daspräzipitirt werden muss, weil es sich im Wasser nichtauflösen lässt.
. §• 3- I
Versuche zeigen, dass dieser Präzipitat nichtsanders ist, als ein gutes versüsstes Quecksilber; denni) ist es völlig ohne Geschmack; 2) habe ich es subli-mirt, und das, was zuerst im Kolben aufgestiegen war,untersucht. Dieses hätte müssen korrosivisch seyn,wenn es ätzendes Quecksilber überflüssig enthalten hät-te, weil ätzendes Quecksilber schneller aufsteigt, alsversüsstes Quecksilber. Aber sowohl dieses, als wasnachdem sublimirt wurde, war reines versüsstesQuecksilber, völlig dem ähnlich, das auf die gewöhn-liche Art bereitet wird; 3) habe ich auch diesen Präzi-pitat mit einem halhenPfunde lebendigem Quecksilbervermischt, (in den Gedanken, wenn es zu viel ätzen-des Quecksilber enthielte, so könnte es noch mehrQuecksilber einnehmen) und so sublimirt, aber ichbekam von meinem lebendigen Quecksilber das vori-ge Gewicht wieder. 4) Kaustische Alkalien nntlKalkwasser färben den versüssten Quecksilbersubliin atschwarz, das wiederfuhr auch meinem. Die schwarz e