Qg6 XX. Ueber das brennbare Wesen
muss, was ist es denn wunder, dass ein metallische*Kalk schwerer als das ganze Metall ist? dass dies?Kalke nach der Blakischen Lehre fixe Luft angezO'gern ist nicht also; reduzirt man diese Kalke mit Kob'len, so ist die erhaltene fixe Luft von den Kohlen,aber gar nicht von den metallischen Kalken herzü'leiten. So lange der Aütor die fixe Last als Phlo'giston und Aeth°r anstehet, so kann er leicht erklä'ren, warum das über metallische Kalke abstrahirt«flüchtige trockene-Laugensalz, ätzend wird. Abe*ein vernünftiger Chemist wird ihm hierinn nicht i°leicht Beyfall geben, vielmehr wird er ohngefehrraisonniren: da hier eine doppelte Verwandschastwirket, so verbindet sich die fixe Luft, so das fluch'tige Laugensalz bey sich führet, und es zu einer Advon Salmiak macht, weil, wie zuvor gemeldet, dies 4fixe Luft eine wahre Säure ist, diese Luft sage ich,verbindet sich mit dem Kalk der Metalle, so wi ßauch mit dem ätzenden Kalk, und die Materie de*Hitze dieser Kalke wiederum mit dem flüchtig « 11Laugensalze. Der Autor hat, nach der ein und dreys'figsten Erfahrung, einen aus flüchtigem Harngeist u»^Vitriolöl bereiteten Salmiak destilliret und einen d"Italischen Geist erhalten, der mit Säuren brauset, l ^ 1habe diesen Versuch nachgemacht, aber doch rvddem Unterschiede, dass ich flüchtigen Salmiakg«^und keinen öhlichten Uringeist zur Sättigung der Vi’triolsäure gebraucht. Mein Glauherssalmiak kam b e ^