im Berlinerblau.
331
und Destillationen endlich alles Berlinerblaulv äre zerstört worden.
Es ist nicht schwer, vorn ganzen Zusammenhangedieser Arbeit Rechenschaft zu geben. Dieses Neutral-^lz bestehet nemlichaus Alkali, ein wenig Eisen, undder färbenden Materie, es ist also wirklich ein dreyfa-ches Mittelsalz. Wenn nun eine Säure zu diesem Salzek°wimt, so muss, der grossem Affinität gemäss, wel-che die Säuren zu Alkali haben, die färbende Materiea Usgetrieben werden, welche dann ihrer Flüchtig-st wegen, während der Destillation in die VorlageSehet. Da aber die Säuren nicht im Stande sind, dieseMaterie ganz vorn Eisen zu treiben, so behält derEisenkalk so viel davon, als zu seiner Sättigung, oderWelches ebey das ist, zum Berlineiblau erfordert wird,d^d das ist der Theil, welcher sich bey der DestillationV °m Salze scheidet. Extrahirt man das Berlinerblau*ffit Kalk, oder mit Schwerspaterde, so zeigen dieseExtraktionen mit'Vitriolsäure, während der Destilla-h°n, eben das Verhalten.
§. 7. Extrahirt man das Berlinerblau mit flüchti-gem Alkali, so entstehet daraus eine Vereinigung, dieebenfalls unter die dreyfachen Mittelsalze zählen.^Uss, sie bestehet aus flüchtigem Alkali, Eisen, undfärbenden Materie. Sie verhält sich mit Vifriol-
p.
d ffi - e eben so, wie das Salz im vorhergehenden Pa-^^8raph. Wird dieses Mittelsalz einzeln destillirt,Nächstem es vorher in Wasser aufgelöst ist, so wird die^bflösung von Berlinerblau dick, und in die Vorlage