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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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330
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330 XXIV. Versuche über die färbende Materie

färbenden Materie geschwängert war (§.4. c.) Ichfuhr mit der Destillation fort, bis eine Unze über-gegangen war, worauf ich sogleich das destillirteWasser, welches die färbende Materie enthielt,eine Flasche goss. Die Luft im Rezipienten hatteeben diese färbende Materie eingesogen, welchesich wie (§.3.0.) wahrnahm. Das in der Retorte rück-ständige blaue Mengfel schüttete ich ins Filtrum,und in das, was durchgegangen war, that ich eiüStück Eisenvitriol, um zu sehen, ob noch etwas-dekomponirtes Neutralsalz rückltändig wäre. Es ent-stand aber kein Berlinerblau, und so war das Salzunter dem Kochen dekomponirt. Das Berlinerblatt,das nun im Filtro blieb, und sich vorn Neutralsalz fiabgesondert hatte, kochte ich wiederum mit Weiö"fleinlauge, die Auflösung filtrirte ich von ihrem Ei-senocker, und destillirte diese Mischung das zwey temal mit zugesetzter überflüssiger Vitriolsäure. Si everhielt sich nun eben so, wie das erste mal, deriPsobald sie ins Kochen kam, sonderte sich von neue# 1Berlinerblau ab, obgleich in geringerer Menge, ufl^die färbende Materie gieng in die Vorlage. Nach-dem ein Drittheil der Mischung übergegangen was,that ich es zu dem ersten in der Flasche, und so 11 'derte das wieder entstandene Berlinerblau von sein erSäure ab, welches ich wieder mit Weinsteinlattg eextrahirte, und mit Vitriolsäure zum dritten male d e *stillirte. Hier kam wieder etwas Berlinerblau, und eS

ist also klar. dass bey mehrmals wiederholten Extraktiv-