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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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358 XXVI. Vers. üb. eine besond. Zuckermaterie

dem Oele, di^se Auf lösung wird durchs Filtrum ge-gossen, und zu einem Theile der fütrirten Feuchtig-keit, mengt man acht Theile Wasser, da sondert sichdas Oel ab, und schwimmt oben auf. Nun ver-mischte ich dieses Oel mit geriebener Silberglätte undWhsser, durch einen Zufall blieb diese Mischung bisden andern Tag flehen, und hatte da die Pflastercon-sistenz, ohne Feuer, angenommen. Das Wasser, da®ich von dieser Masse abgoss, liess sich abrauchen, biszuletzt einige Tropfen von einem süsslichten Ge-schmack übrig blieben. So enthielt also das mit Bley-kalk vereinigte Oel noch einige Süssigkeit, obgleich ingeringerer Menge, weil eben die Menge Baumöl unge-fähr zwölfmal so viel dieser Süssigkeit giebt. Hier-bey untersuchte ich, wie sich Milchöl, oder Buttermit Bley kalk verhält. Dieser Kalk lölle sich sehr leichtauf, die Butter wurde hart, wie Pflaster, und ich be-kam auch hier die Süssigkeit. Nun kochte ich auchfrisches Schweinefett mit diesem Kalke, und bekatheben das.

Die Natur dieser Süssigkeit untersuchte ich nuB :l) in Absicht aus Krystallisation. Ich dunstete sie z ufgehörigen Consistenz ab, liess sie viele Monate an eine# 1kalten Orte stehen, es bildeten lieh,aber keine Krystallen-

2) Ich that ein wenig von dieser dicken Materie ü 1eine Theeschale, und setzte sie aus glühende Kohlen-der Dampf fing Feuer, und die Materie brannte i rll<;einer blauen Schwefelflamme, und liess eine leich £eKohle zurück.