in ausgepreisten Oelen und Fettigkeiten. 33g
3) Merkwürdig ist das Verhalten bey der Destil-lation. Erst gehet reines Wasser über, darauf hört dasKochen auf, und so stark man auch das Feuer vermehrt,so will doch nichts mehr übergehn, wenn aber dieKetorte beynahe glühet, kömmt der Syrup von neuemaus Lochen, und derRezipient wird mit einem DampfeErfüllt, der sich nachher in Tropfen sammlet, lo dickals der Syrup wird, und seinen süssen Geschmackbehält, obgleich mit was empyreumatischen, wie vornWeinsteingeist, vermengt ist. Verstärkt man die Hitze,bis der Boden der Retorte glühet, so wird der Rezi-pient mit einem braunen Dampfe erfüllt, nachdemsolcher sich verdickt hat, giebt er ein schwarzesOel mit einer schwarzen Flüssigkeit, von einem her-ben Geschmack und einem sehr durchdringenden Ge«*üche. Das Ueberbleibsel in der Retorte war eineleichte glänzende Kohle, die keine Spur vorn Bleyenthielt.
4 ) Einen Theil dieses Syrups vermischte ich mittder Theilen Wasser, und stellte es an eine laulichteStelle, wo es mehrere Monate stehen blieb. EsZeigte sich keine Gährung noch sonst eine Verände-rung diese Zeit über, auch Lackmustinktur wurdedavon nicht verändert.
5) Ich vermischte diesen Syrup mit dreymal soViel Salpetersäure, und destillirte sie wiederum davon.Klie Säure wurde auf diese Art sehr phlogistisirt; ich^bstrahirte daher diese Menge mehrmal, doch so, dasslc b jedesmal reine Salpetersäure nahm, endlich nach
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