zHz XXVII. Ueb. d. Beständth. d.Rhabarbarercso*
auf was für Art die reine Sauerkleesäure ohne Feuervon ihrem alkalischen Bestandtheile geschieden wer-den kann ? folgendermassen:
§. 7 - i) In einem lauwarthen Wasser wird so vielgereinigtes Sauericleesalz ausgeloset, als dasselbe auf-nehmen kann. 2) In diese A uf lösung wird so viel vol*einer mit destillirtem Essig bereiteten Bleyauslosunggeschüttet, bis nichts mehr zu Boden stillt, und da*Gewicht, welches bey diesem Niederschlag von Bley-essig angewandt wird, wird ausgezeichnet. 3) Wenn sichder Niederschlag wohl gesetzt hat, welcher nun au*Bley kalk und Sauerkleesäure besteht, wird da s klare Waf-er abgeheilt, welches nun das Laugenialz des Sauer-kleesalzes mit überflüssigen Essig gesättigt enthält, utsoder Niedersclilag wird mit warmen Wasser ausgesüsst'4) Es wird nun eben dieselbe Menge Bley-auslosungabgewogen als zur Fällung angewandt ist, und sodiese wird soviel mit Wasser verdünnte Vitriolsäusogetropft, als zur Fällung des Bleyvitriols erfordertwird. 5) Eben diese Menge Vitriolsäure wird nun rrsodem ausgesüsstenNiederschlage (Nr. 3.) gemischt, ursodie Mischung einige Zeit zur Digestion hingesetzt»worauf die Mischung durchgeseihet, die Säure wohlausgewaschen, und der Bley vitriol, welcher nun aufdem Seihtuch zurück bleibt, weggeworfen wird. D* e 'ses ist reine Sauerkleesalzsäure, welche nach dem Ab'dampfen in der Wärme in schönen prismatische 11Krystallen anschielst.
§. 8 .