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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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375
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Xxix Ueber die Frucht- und Beerensäure. 375

mtt blauem Zuckerpapier Zeichen von noch freyerc-,

«aure, welche ich mit mehrerer Kreide nicht wegneh-men konnte, und enthielt darneben aber eine beträcht-tiche Menge Kreide ausgelöset, welches nicht von^er Citronsäure herrühren konnte, da der mit Citron-^tire gesättigte Kalk in kochendem Wasser ganz un-ai lflöslich ist, folglich musste ausser der Citronsäurelsl a Stachelbeerenfafte noch eine andere Säure befind-lich seyn, welche verborgene Säure ich in ihrer Rein-heit auszuscheiden bemühet war, um zu bestimmen,1( t wie weit sie mit andern schon bekannten Säurensiberein käme.

Nach verschiedenen Versuchen fand ich, dass,

lv enn ich höchst gereinigten Weingeist zu dieser Flüs-

hgkeit goss, ein Coagulum entstand, welches diesec..

°anre mit Kalkerde verbunden enthielt, dass aber1,1 diesem Coagulo noch etwas sclileimigtes einge-mischt war, indem dieses im Weingeist auch nicht*Uflöslich ist. Ich fand es also nöthig, diesen schleimig-en Theil erst von dem Safte zu scheiden, ehe er mitKreide gesättigt wurde, b) Ich liess also den Stachel-beerensaft bis zur Honigdicke abdampfen, lösete den.Olsten sodann in starkem Weingeist auf, und gossa hes durch ein Seihetuch. Der Weingeist, welcher

Säure ausgelöset enthielt, lief durch das Papier,md'sser schleimigte Theil blieb darauf zurück. Nun

^ss ich den Weingeist wieder abdunsten, und zu derS-

a ür e , welche nun zurück blieb, mischte ich zwey-mals 0 viel Wasser, c) Nun sättigte ich dieselbe mit

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