374 XXIX. Ueber die Frucht- und Beerensäure-
§. 2. Der Saft von Stachelbeeren, und alle afl*dere Säfte von Beeren und Früchten enthalten kein®Sauerkleesalzsäure, welches daraus geschlossen we r 'den kann, weil sie kein Kalkwasser fällen a) Ich
sättigte den Stachelbeerstfst mit Kreide, filtrirte des 1 'selben, und gab ihn in einem Kolben, welchen ichins Feuer setzte; nachdem er eine Minute-gekochbhatte er eine ansehnliche Menge weissen Bodensa^fallen lassen, b) Das Klare, welches über dem Bodel 1 'satz stand, filtrirte ich, goss es in einen andern Kc>hben, und kochte es nochmals einige Minuten lanAliier setzte sich aber nichts mehr zu Boden. All 0kommt in diesen Umständen dieser Saft völlig na 1 *dem Citronfaste iiberein. c) Um die Säure nun gleich'fals in eine krystallinische Gestalt zu bringen, go^ich auf den ausgesüssten Bodensatz oder cabc citrat Jverdünnte Vitriolsäure, und verfuhr nach eben d®*Art, wie in den oben genannten Abhandlungen d® fKöniglichen Akademie gezeigt ist. So erhielt ichdiese Stachelbeerensäure krystallisirt, welche in all®* 1Eigenschaften mit der Citronsäure überein kam.
§.3. a) Die klare, aber nach dieser Opera» 0 * 1braun gefärbte Flüssigkeit (H. 2. Lit.l.), welche dus®hKochen ihren calx citrata hatte fallen lassen, gfi
*) Obgleich verschiedene saure Säfte das KalkwaiTer fällen,ches nicht von Citronen-, sondern Aepfelsäure herrührt (§• 5'so kann doch ein solcher Niederschlag von mehrern Säo relind auch von Essig, wieder ausgelöset wenden, welches anicht bey der Sauerkleesalzsaure angehet. Anm. d- Vers
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