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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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384 XXIX Ueber die Frucht - und Beerensaure.

einen Theil Leim gosk ich zwey Theile rauchendeSalpetersäure, und setzte sie in lieissen Sand, der;Leim wurde sogleich mit Heftigkeit und dunkelro-them Dampf ausgelöset, den Tag darauf war die Auf'lösung erkaltet, es waremdarin eine Menge Krystal-len angeschossen, welche Zuckersäure waren. Die übri-ge Säure, welche nicht anschiessen wollte, sättigteich mit Kreide, worauf ich nach der vorhin beschrie-benen Methode (§. 5..) Aepfelsäure bekam. Aufeben die Art verhielt sich Hauserjblause, Ey weiss,das Gelbe vorn Ey und Blut. Von allen diesen Ma-terien sonderte sich etwas dickes Fett ab, das meistevorn Eygelb, wobey auch merkwürdig ist, dass,wenn die Luft, welche während der Operationsich erzeugt, besonders gesammelt wurde , mansie aus etwas Luftsäure, sehr viel verstorbner Lustund wenig Salpeterlust bestehend fand. Diese ver-storbne Lust habe ich bey Bereitung ster Zuckersäureaus dem Gewächsreiche nicht entstehen sehen. Soweiss ich auch nicht, ob es vorher von jemand an-gemerkt ist, dass bey der Bereitung dieser Säure imRezipienten neben der phlogistilirten Salpetersäure 'im-mer etwas Essig erhalten wird. Ich versuchte auch,ob das seifenartige Extrakt aus dem Urine *) etwas' Zucker- 1

*) Wenn der Urin bis zur Honigdicke eingekocht, und sodann mitWeingeist digerirt wird, so scheidet sich der grösste Theilvon den Salzen, welche der Urin aufgelöst enthält. Diel®

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