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XXXIII. Neue Beweise
ten in offenem Feuer. Sobald die Reduktion desBleykalks vor sich gieng, wurde der Hals der Retortemit einem weissen Sublimat überzogen, und auf demWasser entstand eine Kieselrinde. Der Sublimat warsauer, weil die Kieselerde, aus welcher er bestehet, mitFlufsspatsäure durchdrungen ist, und das saure Was-ser in der Vorlage liess mit flüchtigem Alkali eineKieselerde fallen.
Ich sehe gar nicht, was man wider diesen Versucheinwenden kann, und glaube, dass der Streit von derFlussspatsäure einmal ein Ende haben wird, und dassfolgende Sätze, welche sich auf unverfälschte chemi-sche Erfahrungen von dem Flussspate, gründen, alsabgemacht können angenommen werden: 1) derFluss-fpat ist eine Steinart, welche, wenn sie rein ist, ausKalk und einer eigenen Säure bestehet. 2) Die Vi-triol- Salz- Salpeter- Arsenik- und Phosphorsäuren •haben eine nähere Verwändschaftzu der Kalkerde, unddaher muss die Flussspatsäure durch sie ausgetriebenwerden. 3 ) Trift diese Säure auf ihrem Wege die Kie-selerde an; so verbindet sie sich damit, und nimmtsolche in Luftgestalt mit sich in die Vorlage. 4) IhreAnziehungskraft zu der Kieselerde wird merklich ge- jschwächt, wenn diese Säure Wasser in der Vorlag 6'antrift; sie verliert alsdann ihre elastische Eigenschaftund lässt einen Theil von der mit sich führenden Ki e 'selerde auf der Oberfläche des Wassers fallen. 5) Wirddie Destillation in einer zinnernen Retorte verrichtet»und die Vorlage mit Wachs auf der innern Fläch 6